Björn Schumacher

Das Geheimnis des menschlichen Alterns

Die überraschenden Erkenntnisse der noch jungen Alternsforschung
Cover: Das Geheimnis des menschlichen Alterns
Karl Blessing Verlag, München 2015
ISBN 9783896675248
Gebunden, 288 Seiten, 19,99 EUR

Klappentext

Die Molekularbiologie hat in den letzten zwanzig Jahren immense Fortschritte erzielt: Wir wissen, welche Gene unsere Lebensdauer begrenzen, wir können zeigen, dass die Fehlfunktion eines einzigen winzigen Proteins eine altersbedingte Krankheit wie Alzheimer auslöst. Wir gewinnen ständig neue aufregende Einblicke in Zellteilung und Zellstoffwechsel und deren Gefahrenquellen. Kein Wunder, dass immer häufiger Mediziner davon träumen, den Alterungsprozess so aufzuhalten, dass uns die alterstypischen Erkrankungen erspart bleiben. Doch wie realistisch sind solche Hoffnungen auf ewige Jugend? Und was kann man, solange es den Jungbrunnen auf Rezept noch nicht gibt, vorbeugend gegen die Beschwernisse der späten Jahre unternehmen? Was müsste gesellschaftlich in die Wege geleitet werden, um zu verhindern, dass aus einer alternden eine morbide Gesellschaft wird? Deutschlands renommiertester Alternsforscher legt ein aufklärerisches Buch zu einer der wichtigsten Fragen unserer Zeit vor.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.07.2015

In "Das Geheimnis des menschlichen Alterns" gibt es zwar keine Enthüllungen grundlegender Fragen über den Grund oder Sinn des Alterns, der Kölner Alterungsforscher Björn Schumacher gibt allerdings eine reiche Einführung in den Stand der Forschung und immerhin Hinweise, wie man, nach dem gegenwärtigen Wissensstand, seinen biologischen Alterungsprozess verlangsamen kann, um ein höheres kalendarisches Alter zu erreichen, berichtet Joachim Müller-Jung. Da die Meinungen in der Wissenschaft aber noch stark auseinandergehen und empirische Daten wesentlich schneller angehäuft als ausgewertet werden, stehen vielleicht bald schon wieder neue Erkenntnisse an, mutmaßt der Rezensent. Die Baby-Boomer mögen sich Buch bis dahin schon einmal auf praktische Hinweise durchsuchen, rät Müller-Jung.