Eine gute Botschaft: auch wenn man nicht mehr der oder die Jüngste ist - man kann sich immer weiter entwickeln, neue, ungeahnte Möglichkeiten entdecken. Das beste Rezept: sich anderen zuwenden, Distanz zu sich gewinnen. Entdecken, was im Leben wichtig ist. Lebenskunst für alle, gewürzt mit einer Prise Humor.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 31.05.2005
Katharina Rutschky schätzt die Berliner Psychologieprofessorin und Therapeutin Eva Jaeggi als kluge Autorin, die durch ihre praktische Arbeit auf authentisches Wissen und Erfahrung zurückgreifen kann. Wesentlich unspektakulärer und unprätentiöser als die Erzeugnisse dauererregter Monumentalfeuilltonisten komme dieses Buch über das Altern daher, dafür seien die Fallgeschichten umso sorgfältiger dargelegt. Jaeggi erzähle vom Glück des Älterwerdens, von den "traurigen Verkrustungen" und der "weisen Resignation" und präsentiere dabei höchstens bescheidene Lehren. Und auf keinen Fall, betont Rutschky, sollte man dieses Buch als "Ratgeber für das korrekte Altern" missverstehen.
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