Klappentext

Aus dem Englischen von Zoë Beck. Iain Fraser stammt aus Helensburgh. War lange weg, eine Haftstrafe absitzen. Jetzt ist er zurück. Und muss tun, was sein Boss von ihm erwartet, egal wie, egal was. Aber eine arglose Frau zu töten ist verdammt finster. Das wird Iain nicht mehr los. Inzwischen steht Detective Inspector Alex Morrow vor einem Rätsel. Die von der Polizei überwachte Roxanna Fuentecilla ist verschwunden. Die Leiche, die im Loch Lomond treibt, ist jedoch nicht die der Gesuchten. Morrow hat also zusätzlich einen Mordfall am Hals. Und der führt sie nach Helensburgh...

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 07.07.2018

Als genauso "unerbittlich" wie alle Denise-Mina-Kimis beschreibt Rezensentin Sylvia Staude die neueste Geschichte um die schottische Agentin DI Alex Morrow. Hier schickt Mina ihre Ermittlerin in die Kleinstadt Helensburgh "am schönen Loch Lomond", so Staude, wo unter der landschaftlichen Idylle ein ganzes Wespennest aus kriminellen Machenschaften zu lauern scheint. Die Rezensentin hat sich gern zeigen lassen, wie die, wie sie findet, eigentlich sympathischen Unglücksvögel, die das Städtchen bevölkern, in Drogengeschäfte und Mord verstrickt wurden. Offenbar hat die Vielschichtigkeit und psychologische Tiefe der Figuren die Rezensentin beeindruckt und berührt, denn sie hebt hervor, wie selten die kleinen Momente der Freude in dem Roman sind, und betont, dass "Blut, Salz, Wasser" definitiv kein schlichter "Whodunnit" geworden ist.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 19.05.2018

Rezensentin Katharina Granzin hat an Denise Minas neuem Krimi "Blut Salz Wasser" vor allem gefallen, dass die Autorin hier einen vielschichtigen Fall mit einer "zurückhaltend angelegten" Ermittlerinnen-Hauptfigur kombiniert. Die nüchterne Glasgower Kripo-Agentin Alexandra Morrow verschlage es bei der Suche nach einer Vermissten ins kleine Helensburgh, wo sie sich plötzlich mit einer Leiche und anderen Zwielichtigkeiten konfrontiert sehe, die nur vordergründig nichts mit der Verschwundenen zu tun haben. So entwickelt Mina laut Granzin nicht nur eine spannende Handlung, für die sie gekonnt organisiertes Verbrechen und Lokaldrama ineinander webt. In den Augen der Rezensentin bringt sie nebenbei eine detailreiche "Untergrundreportage" der schottischen Gesellschaft, die Granzin offensichtlich gerne gelesen hat.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 19.04.2018

"Blut Salz Wasser" ist der vierte Kriminalroman von Denise Mina um die Ermittlerin DI Alex Morrow, und für jeden dieser Romane müsste es eine eigene Kolumne geben, meint Rezensent Tobias Gohlis. Denn die packenden Geschichten, die Mina entwirft, spielen sich laut Gohlis immer im Kontext eines wichtigen politischen und gesellschaftlichen Geschehens ab. Diesmal ist es die Abstimmung über die Unabhängigkeit Schottlands. Vor diesem Hintergrund entspinnen sich Intrigen, Kämpfe und Verfolgungsjagden. Sieben Millionen Pfund Schwarzgeld aus dem Drogenhandel müssen gut angelegt werden, die Polizisten aus England und Schottland konkurrieren um einen Anteil an diesem Vermögen, eine Frau soll ermordet werden und DI Alex, die "großartige Heldin", ist dem allen auf der Spur, lesen wir. Um große, echte Gefühle geht es in diesem "lebensnahem" Buch, resümiert der begeisterte Rezensent, um den kleinen Mann und seine alltäglichen Kämpfe und um Schottland.