Zwei Schüler der Marjory Stoneman Douglas High School schreiben ein Manifest für unsere Zeit und geben tiefe Einblicke in die Anfänge der Bewegung #NeverAgain, entstanden nach dem Amoklauf in Parkland, Florida. Am 14. Februar 2018 gingen der 17-jährige David Hogg und seine 14-jährige Schwester Lauren wie an einem ganz normalen Mittwoch zur Schule, in die Marjory Stoneman Douglas High School. Doch dieser Tag sollte alles ändern. Angesichts von 17 erschossenen Mitschülern und Lehrkräften standen sie schon am nächsten Morgen an der Spitze einer Bewegung, deren Ziel es ist, einen tiefgreifenden Wandel in der amerikanischen Gesellschaft herbeizuführen. Am Morgen nach dem Schulmassaker appellierte David Hogg über CNN: "Bitte, ihr seid doch die Erwachsenen! Ihr müsst Haltung zeigen. Arbeitet zusammen und bewirkt endlich etwas." Dieses Buch ist ein Manifest der Bewegung, die an jenem Tag entstand. Einer Bewegung, die Amerika schon jetzt verändert hat - die Stimme einer neuen Generation, die entschlossen ist, den Wandel herbeizuführen für eine bessere Welt. Es ist eine Generation, die sagt: Es reicht.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.08.2018
Mit angehaltenem Atem und großem Respekt hat Rezensent Cornelius Dieckmann David und Lauren Hoggs "Manifest der Rebellion" gelesen. Die Geschwister, beide nach 2000 geboren, zählen zu den Überlebenden des Amoklaufs von Parkland und sind Mitbegründer der #Never again Kampagne für stärkere Waffenregulierung, erzählt der Kritiker. In diesem Buch, das unter anderem eine "10-Punkte-Strategie" enthält, fordern sie Finanzmittel zur Erforschung von Waffengewalt, so Dieckmann weiter. Dass in diesem vernünftigen Buch die ein oder andere Formulierung daneben geht, stört den Rezensenten nicht.
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