Craig Brown

One Two Three Four

Die fabelhaften Jahre der Beatles
Cover: One Two Three Four
C.H. Beck Verlag, München 2022
ISBN 9783406783418
Gebunden, 670 Seiten, 29,95 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Conny Lösch. Mit 55 Abbildungen. John Updike verglich sie mit "der Sonne, die an einem Ostermorgen aufgeht", Bob Dylan machte sie mit Drogen bekannt. Leonard Bernstein bewunderte sie, Muhammad Ali nannte sie "kleine Weicheier", J.R.R. Tolkien ließ sie abblitzen, und die Rolling Stones kopierten sie. Die Beatles haben niemanden unberührt gelassen. One Two Three Four ist eine Mischung von Anekdoten, Geschichten und Reflexionen. Aus Partylisten, Tagebucheinträgen und Fanbriefen schlägt Craig Brown Funken, und auch skurrile Details nutzt er, um ins Herz seiner Geschichte vorzustoßen: der eigentlich zufälligen Verbindung von John, Paul, George und Ringo zur erfolgreichsten Band aller Zeiten. Die "Fab Four" eroberten die Welt, schufen Songs, in denen jeder sich auf seine Weise wiederfinden konnte, und trennten sich, als sie alle noch keine dreißig Jahre alt waren. Craig Brown lässt die verschiedensten Gestalten aus dem Orbit der Beatles auftreten mit ihren manchmal bizarren, manchmal unglücklichen Geschichten: von Fred Lennon und Yoko Ono über den legendären Brian Epstein bis hin zu dem psychedelischen Zahnarzt John Riley und dem berüchtigten Kriminalbeamten Norman Pilcher. Alle diese Geschichten erzählen von einer Band, die die Welt veränderte, und einer fieberhaften, unbändigen Zeit.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.04.2022

Laut Rezensent Jörg Thomann hat Craig Brown mit seinem Beatles-Buch zwar die Biografie keineswegs neu erfunden, aber doch ein unterhaltsames Konzept (die Beatles in Anekdoten) vorgelegt. Ob der Autor über Beatles-Fans, Brian Epstein, McCartneys Postboten oder George Harrisons schlechte Laune berichtet bzw. von Weggefährten der Fab Four berichten lässt, Thomann langweilt sich nicht. Im Meer der Beatles-Bücher erscheint ihm Browns Arbeit wie ein buntes Kaleidoskop voller Exzentrizitäten und Absurditäten, souverän und locker erzählt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 01.04.2022

Rezensent Thomas Stillbauer macht's kurz: Craig Browns Beatles-Buch ist ne Wucht. Einfach an beliebiger Stelle reinlesen und freuen über haufenweise Anekdoten und Erinnerungen, meint er. Etwa an die Fab Four und die Mädchen, oder wie das Songschreiben vor sich ging. Kennt man alles schon? Vielleicht nicht ganz oder noch nicht so, glaubt Stillbauer. Unterhaltsam ist der Band, versichert der Rezensent, witzig und auch mal rührend. Und am Schluss gibt es eine Pointe.

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