Auf 48 schwarz-weißen und 16 farbigen Linolschnitten seziert Feist Befindlichkeiten unserer geldfixierten Gesellschaft.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.01.2010
Andreas Platthaus legt uns den Erfurter Grafiker Christoph Feist mit gleich zwei Publikationen ans Herz, die nun zur gleichen Zeit erschienen sind. In einer nur in einer Auflage von 500 Exemplaren publizierten Ausgabe des Grafikmagazins "Lubok" mit dem Titel "Langeweile war mein Motor" präsentiert sich Feist als "plakativer, auch politischer Künstler", der in kraftvollen Bildern mal humoristisch, mal "obszön" eine enorme "bildgeschichtliche Intelligenz" an den Tag legt, wie der Rezensent schwärmt. Wenn ihn auch die Farb-Linoldrucke nicht recht überzeugen, weil sie ihm zu matt erscheinen, begeistern ihn die Schwarzweiß-Bilder, die auch die Mehrzahl in diesem Band bilden, durchweg.
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