Das Buch zum G8-Gipfel in Heiligendamm. Die Autorinnen und Autoren liefern Argumente und Gegenentwürfe zur Herrschaft der Konzerne. Ein Muss für Gipfelgegner und ein Handbuch für Gipfelstürmer und all die, die neugierig sind auf die Debatten innerhalb der G8-Proteste.
Enttäuscht zeigt sich Felix Lee von dem Band "G8 - Gipfel der Ungerechtigkeit", den Christine Buchholz und Katja Kipping herausgegeben haben. Er charakterisiert den Band, in dem 34 AktivistInnen verraten, warum sie gegen den G8-Gipfel sind, als "Flugblattsammlung in Buchform". Das scheint Lee an sich nicht verkehrt. Auch findet er in dem Band einige lesenswerte Beiträge zu Themen wie "Petroimperialismus" oder "Prekarisierung". Das Meiste aber, was hier verhandelt wird - Themen wie Krieg, Privatisierung, Abbau von demokratischen Rechten, Bildung und Patentrechte - hat mit dem G8-Gipfel, bei dem es um Afrikapolitik und Klimaschutz geht, nach Ansicht von Lee nichts zu tun. Ein Umweltschutzaktivist kommt zu seinem Bedauern in dem gesamten Band nicht zu Wort.
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