Gute Mütter, schlechte Mütter, Rabenmütter? Wir wollten die Kinder, die Kinder nicht uns, also schulden wir ihnen Liebe, Verantwortung und Pflege. Dass aushäusige Betreuungsformen fehlen, ist unstrittig - wie sie beschaffen sein sollten wird freilich in der gesamten Krippendiskussion vernachlässigt. Christine Brinck liefert wichtige Impulse für eine Diskussion, die unsere ganze Aufmerksamkeit braucht, denn: Letztlich geht es nicht um die Mütter, es geht um die Kinder.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.02.2008
Rezensent Gerhard Matzig fühlt sich von diesem Buch, das sich mit den gegenwärtigen Konfliktlinien in der Familienpolitik beschäftigt, im positiven Sinne angeregt. Er findet, dass sich die Autorin Christine Brinck ohne Scheuklappen und ideologische Barrieren dem Thema nähert und interessante Forschungsergebnisse zusammenträgt, ohne Rücksicht darauf, ob die ihre "jeweilige Position" stärken oder nicht. Nach Meinung des Rezensenten ist das Buch "klug, hintergründig und anschaulich" und taugt damit als "Friedensinitiative" auf diesem verminten Gelände.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…