Christian Kracht, Eckhart Nickel

Gebrauchsanweisung für Kathmandu und Nepal

Cover: Gebrauchsanweisung für Kathmandu und Nepal
Piper Verlag, München - Zürich 2009
ISBN 9783492275644
Gebunden, 171 Seiten, 12,95 EUR

Klappentext

Wer mit Christian Kracht und Eckhart Nickel nach Nepal reist, wird zum Zeitzeugen und Zivilisations forscher zugleich. Er ist mit den beiden vor Ort, als der letzte König mit einem Coup d'EEtat die Macht ergreift - und kurz darauf die Monarchie ihr Ende findet. Der Leser erlebt die Reinkarnation Buddhas unter dem Geburtsbaum des Gottes. Trinkt Tee mit dem maoistischen Premier mi nister Prachanda. Erfährt, wie der All tag berühmter Hippies in der Freak Street aussah, wa rum mit Barney Kessel der Jazz nach Kathmandu kam und was man heute braucht, um preiswert eine eigene Fluglinie zu gründen. Warum man einmal im Jahr das Annapurna-Massiv umrunden und zur heiligen Quelle von Muktinath pilgern sollte und wie der Geist von Hermann Hesse in Nepal fortlebt. Namaste!

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 27.04.2009

Dies ist kein Loneley-Planet-Reiseführer, erklärt Burkhard Müller in seiner Besprechung. Überhaupt kann er in dem von Eckhart Nickel und Christian Kracht verfassten Band über Nepal und Kathmandu keine Reisebuchqualitäten erkennen. Schließlich schreiben die Autoren anekdotisch, aus ihrem eigenen Kosmos heraus, den sie lieber erst gar nicht verlassen. Überrascht ist Müller allenfalls von der Überraschungsarmut, die diese Lektüre ziert wie eine Arabeske. Dabei: was wäre nicht alles möglich gewesen, überlegt der Rezensent. Der Sturz der nepalesischen Monarchie, die politische und gesellschaftliche Krise! Eine verpasste Chance, glaubt Müller. Die "politisch unbedarften" Autoren ducken sich weg, wo sie nur können und befassen sich einstweilen mit Linsenbrei und Hippie-Legenden. Den weiten Weg, meint der Rezensent, hätten sie sich sparen können.
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