Der Himalaya ist Wohnsitz der Götter, die Berge sind Leitern, auf denen man in den Himmel gelangt. In den unwirtlichen Höhen haust der Yeti, der Schneemensch, der als selbstverständlicher Bewohner der Bergwelt betrachtet wird. Im Himalaya finden sich die vielfältigsten Kulturen und Religionen. Erzählungen aus den Ländern des Himalaya berichten von dessen ungebrochener Anziehungskraft und vom Leben in den abgelegenen Bergregionen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 17.07.2002
Der seine Kurzkritik mit L. L. zeichnende Rezensent lobt und empfiehlt diese Anthologie über den Himalaja als "lesenswert". Besonders interessant findet er, dass die Herausgeberin den Himalaja aus der Perspektive der "Bewohner oder auch Besatzer", nicht aber aus dem westlichen Blickwinkel der Bergsteiger zeigt. Das Buch stelle die Mythen und Vorstellungen der verschiedenen Volksgruppen so dar, dass "Binnendifferenzierungen" zwischen den einzelnen, "keineswegs monolithischen Ethnien" entstehen, lobt L. L., der den Band nachdrücklich für das nächste Basislager empfiehlt.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…