Helge Timmerberg

Das Mantra gegen die Angst oder Ready for everything

Neun Tage in Kathmandu

Klappentext

Fünfzehn Jahre ist es her, seit Helge Timmerberg im Annapurna-Massiv pilgerte. Damals vertraute ihm ein Yogi das Mantra gegen die Angst an. Ein Geschenk, das sich als überaus hilfreich erwies - gegen Helges Angst vor großen Hunden und vor Türstehern, vor Talkshow-Moderatoren und vor den Lesern seiner Bücher. Jetzt ist Timmerberg zurück in Kathmandu und muss den Yogi Kashinath wiederfinden. Er braucht Antwort auf die Frage, wie geheim das Mantra eigentlich ist. Darf er darüber schreiben, es mit anderen teilen, oder verliert es dann seine Wirkung? Wird er Kashinath, den Wandermönch und gepflegten Asketen, überhaupt noch einmal treffen? Die Suche nach dem Yogi treibt den Autor an und um.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.10.2019

Es ist ganz einfach, wenn man weiß, um was es im Mythos geht, erzählt uns Rezensent Jochen Temsch: Nach allen bestandenen Prüfungen des Helden "fickt er die Prinzessin". Das politisch unkorrekte Macho-Getue des altgedienten Reiseschriftstellers gefällt dem Rezensenten irgendwie ganz gut. Dessen neues Kathmandu-Abenteuer erhellt, dass das angebliches Mantra aus der Hippie-Zeit, das dem Autor sein Leben erleichtert hat, nur ein banaler Gruß an den Elefantengott ist. Alles ein bisschen durchgeknallt hier und "ballaballa", aber immerhin mit viel Selbstironie erzählt - über Angst, Schlamm, Spiritualität - lobt der ein wenig schief grinsende Rezensent mit lahmem Hinweis auf Charles Bukowski.
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