Catalin Mihuleac

Oxenberg und Bernstein

Roman
Cover: Oxenberg und Bernstein
Zsolnay Verlag, Wien 2018
ISBN 9783552058835
Gebunden, 368 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Aus dem Rumänischen von Ernest Wichner. Die reiche Dora Bernstein und ihr Sohn Ben aus Amerika besuchen Iasi, die Wiege der rumänischen Kultur. Eine junge Frau, Suzy, zeigt ihnen die Stadt. Wenig später macht Ben ihr einen Antrag. Sie heiraten, und Suzy fängt an, sich für die Geschichte ihrer neuen Familie und die ihrer alten Heimat genauer zu interessieren. Sie stößt auf ein Mädchen, das 1947 mit 17 Jahren nach Wien gekommen ist. Als Einzige einer angesehenen Familie ist es ihr gelungen, das Pogrom in Iasi und den Holocaust zu überleben. Im Wiener Rothschild-Spital findet sie Zuflucht und erweist sich als begabte Schneiderin. Dort trifft sie einen GI, der ihr den Hof macht.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.02.2018

Andreas Platthaus überwindet alle Zweifel angesichts der frivol-flapsigen Sprache in Catalin Mihuleacs Roman über zwei jüdische Familien, die den Pogromen in Rumänien 1941 zum Opfer fallen. Das Unerträgliche weicht schließlich einem Verständnis für den humorvollen, burlesken Ton im Angesicht des Schreckens, und der Roman beschenkt Platthaus mit einer unvergesslichen Auseinandersetzung mit der Geschichte und mit einer Anschaulichkeit, die er nur von den ganz Großen kennt, Primo Levi, Imre Kertesz, Jean Amery und Robert Antelme.
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