Carsten Jensen

Der erste Stein

Roman
Cover: Der erste Stein
Albrecht Knaus Verlag, München 2017
ISBN 9783813507416
Gebunden, 640 Seiten, 26,00 EUR

Klappentext

Aus dem Dänischen von Ulrich Sonnenberg. In einem Militärcamp in Afghanistan trifft ein Zug dänischer Soldaten ein, 24 Männer und die Soldatin Hannah unter Führung des charismatischen Rasmus Schrøder. Alle sind hochmotiviert, hervorragend ausgebildet und abenteuerhungrig. Doch die Tage fließen monoton dahin, bis durch eine Landmine zwei Männer sterben und eine sich immer schneller drehende Spirale der Gewalt in Gang setzt. Als schließlich Schrøder die Truppe verrät, gerät alles außer Kontrolle.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 06.06.2017

Für Rezensent Christoph Bartmann ist Carsten Jensens neuer Roman "Der erste Stein" leider nicht mehr als eine nur dürftig als Antikriegsroman getarnte "Räuberpistole". Zwar beginnt die Geschichte um eine Truppe dänischer, im afghanischen Helmland stationierter Soldaten durchaus "sachlich" und spannend, meint der Kritiker. Bald aber bläst der Autor, der selbst vor Ort recherchiert hat, seine Erzählung nicht nur mit viel "Kriegsfilmdynamik" und Videospiel-Klischees auf, sondern packt auch noch eine ordentliche Portion ziemlich "großspuriger" Kulturkritik oben drauf, klagt Bartmann. Dass die Handlung im Verlauf der Lektüre zunehmend unwahrscheinlicher wird, stimmt den Rezensenten nicht gerade versöhnlicher.
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