Carolin Stüdemann

Die Zukunft unseres Wassers

Was kann es? Wo fehlt es? Wem gehört es?
Cover: Die Zukunft unseres Wassers
Ludwig Verlag, München 2025
ISBN 9783453218864
Paperback, 304 Seiten, 20,00 EUR

Klappentext

Auf das wenige Süßwasser der Welt stürzen sich acht Milliarden Menschen. Landwirtschaft, Industrie, Privathaushalte - alle brauchen Wasser. Das gibt Ärger: Verschmutzung, Vergeudung, Profitstreben. Die Wasserkrise hat viele Gesichter, genau wie die Mission, Wasser für alle Menschen zugänglich zu machen. Nur wenige sind darüber so gut informiert wie Carolin Stüdemann. Sie ist Geschäftsführende Vorständin des gemeinnützigen Vereins Viva con Agua. Die Hamburger NGO setzt sich global und wirksam für den Zugang zu sauberem Wasser ein.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.03.2025

Rezensentin Ulla Fölsing scheint durchweg einverstanden zu sein mit dem, was Carolin Stüdemann und Rüdiger Braun ihr hier über Wasser erklären. Braun ist Journalist, erfahren wir, Stüdemann Leiterin des Vereins "Viva con Agua", der von einem Spieler des FC St. Pauli gegründet wurde und dessen Geschichte in diesem Buch ebenfalls vorkommt - viele nützliche Projekte bringt er auf den Weg. Hauptsächlich geht es jedoch darum, lesen wir weiter, wie Wasser derzeit weltweit genutzt wird und wo die Probleme liegen, unter anderem werden Gletscherschmelze, Wassermangel im subsaharischen Afrika und die Ausbeutung von Wasserreserven durch Konzerne thematisiert. Gut gefällt Fölsing, dass dieses anschaulich geschriebene Buch auf ein breites Publikum zielt, wozu auch auflockernde Statements von umweltbewussten Prominenten wie dem Musiker Bela B. beitragen. Was aber tun, damit sich die Situation bessert? Stüdemann und Braun haben laut Fölsing durchaus einige Ideen, aus Leserperspektive besonders praktikabel: weniger Fleisch essen und weniger Kaffee trinken, dafür mehr Leitungswasser.