Im Laufe eines einzigen Tages macht Mama so manche Verwandlung durch: Mal ist sie ganz still, mal laut und aufbrausend. Am Tag spielt sie mit den Kindern. Am Abend aber verwandelt sich Mama in eine glamouröse Opernsängerin. In einer ihrer vielen Rollen steht sie auf der Bühne und be geistert das Publikum. Besonderen Eindruck hinterlassen ihre unzähligen tragischen, aber auch ulkigen Sterbeszenen
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 01.06.2021
Rezensentin Sylvia Schwab sieht in Carla Haslbauers Hommage an ihre Operndiva-Mutter eine Huldigung aller Mütter. Wie die Autorin ihre kleine Ich-Erzählerin von den Bühnentoden der Mutter, von ihrem Spiel und ihrer Grandezza erzählen lässt, quirlig, in turbulenten Illustrationen und mit knappem, aber charmanten Texten, findet Schwab zum Niederknien erfrischend und rührend. Ein schöneres Bilderbuch über die Lust am Spiel kann Schwab sich kaum denken.
Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Szczepan Twardoch: Sehnsucht Aus dem Polnischen von Olaf Kühl. Erwin Piontek, Bergmann im Ruhestand, geht seinen Lebenstraum - eine Weltumseglung - bescheiden an: im Boot auf einem Stausee. Doch während… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…