Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.05.2000
Ellen Kohlhaas ist sehr angetan von der Darstellung der Autorin, sofern es um die Entwicklung der Musikausbildung, der Entwicklung von Orchestern, Oper und Radio in Palästina sowie die Auswertung von israelischen, amerikanischen und deutschen Archiven geht. Auch die Bedeutung, die der Musik in schwierigen Zeiten zugemessen wurde (`Überlebensmittel`) wird ihrer Meinung nach gut deutlich. Weniger zufrieden ist die Rezensentin jedoch mit der Tatsache, dass die Biografien sich unübersichtlich über das Buch verteilen und es daher als Nachschlagewerk unbrauchbar ist, zumal es über kein Register verfügt. Auch haben sich, wie sie feststellt, zu viele fachliche Fehler eingeschlichen, von denen sie etliche aufzählt, wie beispielsweise falsche Vornamen von Musikern, nicht identifizierte Wesendonck-Lieder von Wagner oder die unklare Bezeichnung Jazz-Etüde von Erwin Schulhoff, wo dieser doch fünf Jazz-Etüden geschrieben hat.
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