Barack Obama

Ein amerikanischer Traum

Die Geschichte meiner Familie
Cover: Ein amerikanischer Traum
Carl Hanser Verlag, München 2008
ISBN 9783446230217
Gebunden, 448 Seiten, 24,90 EUR

Klappentext

Übersetzt aus dem Englischen von Matthias Fienbork. Aufgewachsen unter ärmlichen Verhältnissen in Hawaii und Indonesien, musste Barack Obama nach seiner Rückkehr in die USA erleben, wie er wegen seiner Hautfarbe diskriminiert wurde. Dies weckte seinen Ehrgeiz, der ihm zunächst eine glänzende juristische Laufbahn eröffnete und dann seinen furiosen Aufstieg als Politiker der Demokraten begründete.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.04.2008

Nicht zuletzt wegen seiner Biografie strömt der mögliche Kandidat für die Präsidentschaftswahlen der Demokraten in den USA so viel Glaubwürdigkeit und Authentizität aus, glaubt Stefan Fröhlich nach Lektüre von Barack Obamas "lesenswerten" Memoiren. Der Rezensent zeichnet in groben Zügen den Lebensweg des Politikers nach und sieht im multikulturellen Familienhintergrund und im christlichen Glauben Obamas die Eckpunkte, die ihn als Präsidenten zu einem Hoffnungsträger machen würden, der der amerikanischen Politik eine neue Richtung geben könnte.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 09.02.2008

Lobend äußert sich Rezensentin Ulrike Herrmann über Barack Obamas Autobiografie, die sie überaus instruktiv, ja geradezu "lehrreich" findet. Vom seichten deutschen Titel "Ein amerikanischer Traum. Die Geschichte meiner Familie" sollte man sich ihres Erachtens nicht in die Irre führen lassen. Viel treffender scheint ihr der Titel im Original "Dreams from My Father: A Story of Race and Inheritance", der für sie mit seinem Hinweis auf die schwarze Herkunft Obamas eine der zentralen Themen des Buchs anspricht, die Festlegung von Identität und Status eines US-Amerikaners durch seine Hautfarbe. Wie Obama, Sohn eines kenianischen Vaters und einer weißen Mutter, den alltäglichen Rassismus in den USA beschreibt, hat sie sehr beeindruckt, zumal er auch den unreflektierten Rassismus in seiner eigenen Familie und die daraus resultierenden Verletzungen zur Sprache bringt. Das Buch hat für Herrmann etwas von einem guten Roman. Bisweilen ist ihr das Werk zwar ein wenig zu ausführlich, etwa wenn Obama seine Zeit als Streetworker in Chicago beschreibt. Gleichwohl ist sie insgesamt sehr eingenommen für das Buch und seine Botschaft, die Geschichte nämlich, "wie Wandel und Versöhnung möglich werden, wenn man Verantwortung für sich und die Gemeinschaft übernimmt".

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