Magda Goebbels - eine Frau zwischen Talent, Torheit und Tyrannei. Die Geschichte eines deutschen Lebens zwischen Extremen.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 09.12.1999
Trotz der spärlichen Quellenlage ist der Autorin Anja Klabunde hier Beachtliches gelungen, meint Elke Schubert in ihrer Rezension. Dass Klabunde bei ihren "szenischen Momentaufnahmen" keine Scheu vor Spekulationen zeigt, schadet nach Ansicht von Schubert dem Buch keineswegs. Bei rätselhaften und ungeklärten Ereignissen wie der Ermordung von Magda Goebbels` früherem Freund, dem Juden Victor Arlosoroff, der 1933 am Strand von Tel Aviv erschossen wurde, spiele die Autorin "alle Möglichkeiten" durch. Dass sie dennoch kein handfestes Ergebnis vorlegen kann, stört die Rezensentin keineswegs, denn trotz allem vermittle Klabunde eine "prägnante Vorstellung" dieser sehr widersprüchlichen Frau. Schubert äußert darüber hinaus durchaus Verständnis dafür, dass bei dieser Thematik eine starke Versuchung zum Psychologisieren besteht (Eifersucht, Minderwertigkeitskomplexe etc, und den Einfluss, den dies auf die politischen Entscheidungsträger dieser Zeit hatte).
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