Anthony Ashley Cooper, Earl of Shaftesbury (1671-1713), dessen Wirkung auf die deutsche Aufklärung kaum erforscht ist, zieht heute neue und verdiente Aufmerksamkeit auf sich. Die Verfasserin rückt Shaftesburys Begriff des Gefühls in ein Spannungsfeld zwischen Ästhetik und Ethik und unternimmt eine philosophische Analyse des Begriffs "Gefühl" und seiner Entfaltung, um diesen, unter Einbeziehung von Form und Sprache der Philosophie, als mehrstimmiges Gefüge perspektivisch zu erhellen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 16.06.2001
Nach "lx" schafft es diese "differenzierte" Zürcher Dissertation, den Earl of Shaftesbury aus dem langen Schatten Lockes hervorzuholen und in den Glanz eines Moral-Revolutionärs zu tauchen. Und siehe da: Das Werk des englischen Philosophen erhält neue Kontur - im Kontext dessen, "was um 1700 mit dem Begriff 'Gefühl' in den philosophischen Diskurs drängte" wie auch als Vorläufer einer philosophischen Ästhetik.
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