Alexandre Adler

Das Geheimnis der Templer

Von den Rosenkreuzern bis Rennes-le-Chateau
Cover: Das Geheimnis der Templer
C. H. Beck Verlag, München 2009
ISBN 9783406582882
Gebunden, 240 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller. Ein südfranzösischer Landpfarrer macht am Ende des 19. Jahrhunderts in der Kirche von Rennes-le-Chateau eine ungeheure Entdeckung. Von einem Tag auf den anderen ist er reich und lässt die kleine Kirche aufwendig umbauen. Was hat er in dem hohlen Pfeiler gefunden? Ein Manuskript mit geheimen Offenbarungen? Oder gar den Schatz der Templer? Das Geheimnis von Rennes-le-Chateau hat zu einem der populärsten modernen Mythen geführt, der Autoren wie Umberto Eco und Dan Brown inspiriert hat. Dieser Mythos zieht eine Linie von den geheimen Nachkommen Jesu über die Dynastie der Merowinger, die Katharer, die Templer und die Rosenkreuzer bis hin zu der 1956 gegründeten "Bruderschaft vom Berg Zion", die bis heute ein geheimes Wissen um das wahre Christentum bewahren soll.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.07.2009

Der fiktiven Genealogie der Templer auf der Spur, hat dieses "imposante" und "spannende" Buch von Alexandre Adler dem Rezensenten in vielem die Augen geöffnet. Anders als den diversen Hobbygenealogen, scheint Jungen dem erfahrenen Publizisten Adler zu trauen, wenn es darum geht, existierende Theorien zu bewerten und ein Möglichkeitspanorama zum Thema zu entwerfen, dem Jungen, trotz vieler Leerstellen, "hohe Wahrscheinlichkeit" attestiert. Wenn der Autor durchaus auch seinen eigenen "Templer-Mythos" pflegt, wie er uns warnend mitteilt, so weiß der Rezensent am Ende doch immerhin, dass weder Leonardo da Vinci noch Jesus bei den Templern eine Rolle gespielt haben.
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