Herausgegeben von Ottmar Ette und Julia Maier. Im Schuber. Zu Humboldts wichtigsten Unternehmungen gehört seine große Forschungsreise nach Amerika zwischen 1799 und 1804, während der er seine umfassenden Beobachtungen in Tagebüchern festhielt. Fast 4.000 Seiten füllte er mit detaillierten schriftlichen Ausführungen sowie Hunderten von Zeichnungen, die von Tier- und Pflanzenskizzen bis zu geometrischen Studien reichen. Nach Sachgebieten geordnet und von erläuternden Kommentaren sowie Tagebuchauszügen begleitet, werden die Illustrationen im Originalformat in Faksimile-Qualität abgebildet.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 03.08.2018
So herausragend der hier rezensierende Germanist Bernhard Malkus das bei Manesse erschienene, von Ottmar Ette herausgegebenen "Buch der Begegnungen" mit Auszügen aus Alexander von Humboldts amerikanischen Reisetagebüchern findet, so wenig Verständnis hat er für die hier besprochene, begleitende "Prachtausgabe": Alle 450 Zeichungen von Alexander von Humboldt hätten in diesem Band nun wirklich nicht abgedruckt werden müssen, meint Malkus und empfiehlt das Buch schon angesichts des stolzen Preises nur "Spezialisten".
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