Weiterleitung zu einzigem Ergebnis

Klappentext

Aus dem Englischen von Bernhard Robben und mit Aufnahmen von Richard Baker. Mit zahlreichen Farbfotos. Flughäfen sind die Kathedralen unserer Gegenwart. Nachts sind die erleuchteten Landebahnen selbst vom Weltall aus zu sehen. Ihre Terminals sind Orte von Abschied und Ankunft, ihre Besucher träumen von Ferne, und jeder Luxus scheint duty free. Alain de Botton lebte als erste writer in residence eine Woche lang in London Heathrow. Doch in Terminal 5 entdeckte er weniger Warten und Transit, als ein Brennglas unserer Gegenwart. In unzähligen Geschichten und Begegnungen entwickelt er das rasende Standbild unseres Lebens, ein leuchtendes Kapitel seiner Philosophie des Alltags.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 20.05.2010

Christopher Schmidt ist Alain de Botton fasziniert in den Terminal 5 des Londoner Flughafens Heathrow gefolgt, in dem der Schriftsteller als eine Art moderner "Turmschreiber" vom Betreiber für eine Woche eingeladen worden war. Bei de Botton werden offenbar nicht nur so rätselhafte Fragen geklärt, wie die, warum der Mensch nirgends so viel Tomatensaft trinkt wie im Flugzeug. Der Flughafen entpuppt sich unter der Feder des Autors auch als "Ort voller Wunder und Geheimnisse", wie der staunende Rezensent wissen lässt. Als "Gefäß für die fragilsten Momente des Lebens", nämlich Abschied, Ankunft, Wiederkehr, verführt der Flughafen den "Writer-in-Residence" offenbar mitunter durchaus zum Pathos, zum Glück für den Rezensenten aber wird der "Schwarmgeist" de Botton immer wieder durch die Menschen, die ihm dort begegnen, auf den Boden geholt.
Lesen Sie die Rezension bei buecher.de