Klaus Richter

Das Leben des Physikers Johann Wilhelm Ritter

Ein Schicksal in der Zeit der Romantik
Cover: Das Leben des Physikers Johann Wilhelm Ritter
H. Böhlaus Nachf., Weimar 2003
ISBN 9783740011918
Gebunden, 265 Seiten, 49,95 EUR

Klappentext

Der Physiker Johann Wilhelm Ritter (1776 - 1810) ist die herausragendste Figur unter den Naturforschern der Frühromantik im Kulturkreis Jena-Weimar. Obwohl Autodidakt, wurde er von Persönlichkeiten wie Goethe, Herder, Alexander von Humboldt und Brentano als wissenschaftlicher Partner geschätzt. Zitate aus Richters Autobiografie und aus dem Briefwechsel mit seinen Zeitgenossen lassen den Leser am Erkenntnisprozess und der Diskussion in der "scientific community" der Jena-Weimarer Romantiker teilhaben.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 10.05.2003

Der Physiker Johann Wilhelm Ritter kann geradezu als der einkunftslose Privatgelehrte schlechthin gelten, schreibt der mit "lx" zeichnende Rezensent, denn zeitlebens war ihm kein akademisches Amt beschieden, wie "lx" aus Klaus Richters "aufwendig recherchierter" Biografie entnimmt. Dabei habe er unter "namhaften Persönlichkeiten" wie Goethe und Schiller als Genie gegolten und tatsächlich auf seinem Forschungsgebiet, dem Galvanismus und der Reizphysiologie, Entscheidendes geleistet, etwa die Entdeckung des Anteils ultravioletter Strahlen im Spektrum des Sonnenlichts. Beeindruckend findet der Rezensent auch den "beträchtlichen Umfang" von Ritters Lebenswerk, wenn man bedenkt, dass er innerhalb von nur 14 Jahren zum mittlerweile anerkannten Begründer der Elektrochemie wurde, und auch laut Richter einen entscheidenden Einfluss auf die Naturphilosophie des jungen Schelling ausübte.

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