Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Bücherschau des Tages

Vielzahl der Wirklichkeitsversionen

Notizen zu den Buchkritiken des Tages aus FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit. Täglich ab 14 Uhr..

12.03.2008. Freudig vernimmt die NZZ die Standpauke, die Valentin Groebner seinen Mediävistik-Kollegen mit seinem erfrischenden Buch "Das Mittelalter hört nicht auf" hält. Mit Wohlwollen liest sie auch Alaa al-Aswanis Roman "Chicago". Die FAZ leidet mit der unglücklich liebenden Heldin in Sandra Hoffmanns Roman "Liebesgut".

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

Hoffmann, Sandra: Liebesgut. Roman

Cover: Liebesgut

C. H. Beck Verlag, München 2008, ISBN 3406563732, Gebunden, 192 Seiten, 17,90 EUR

"Schreib es auf! Ich schreibe doch nicht die Wirklichkeit auf! Dann mach eine Geschichte daraus, unsere Geschichte; tu es für uns!" Es ist die große Liebe. Dabei keine auf den ersten Blick, erst allmählich verliebt sich Anja in den wesentlich älteren Andraö, einen Maler und Zeichner, der entschlossen um sie wirbt. ... mehr lesen
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Nippoldt, Robert: Jazz im New York der wilden Zwanziger. Mit CD

Cover: Jazz im New York der wilden Zwanziger

Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2007, ISBN 3836925818, Gebunden, 144 Seiten, 39,90 EUR

Mit 57 Grafiken und Zeichnungen und einer CD mit Originalaufnahmen. In den zwanziger Jahren erlebte New York eine Revolution: Der Jazz kam in die Stadt! Diese Musik schuf ein neues Lebensgefühl, das sie bald über die ganze Welt verbreiten sollte. ... mehr lesen
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Frankfurter Rundschau

Heute leider keine Kritiken!

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Neue Zürcher Zeitung

al-Aswani, Alaa: Chicago. Roman

Cover: Chicago

Lenos Verlag, Basel 2008, ISBN 3857873884, Gebunden, 465 Seiten, 22,00 EUR

Aus dem Arabischen von Hartmut Fähndrich. Histologie, die Lehre vom Gewebe, sei, so heißt es einmal in Chicago, dem neuen Roman von Alaa al-Aswani, grundlegend für das Erkennen aller Krankheiten und damit die Möglichkeit ihrer Behandlung. Was läge also näher, als einen Roman, der alle möglichen interkulturellen Verhaltensmuster ... mehr lesen
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Alt, Peter-Andre: Die Verheißungen der Philologie. Göttinger Sudelblätter

Cover: Die Verheißungen der Philologie

Wallstein Verlag, Göttingen 2008, ISBN 3835301756, Kartoniert, 32 Seiten, 9,50 EUR

Ein Essay über die Erkenntnislust und die geistigen Offenbarungen der philologischen Arbeit und zugleich ein Plädoyer für selbstvergessene Lektüre. Nach gängigem Verständnis ist die Philologie die Dienerin des Wortes. Hinter dieser Haltung steckt jedoch mehr als intellektuelle Bescheidenheit: Der Respekt vor dem Wort gründet ... mehr lesen
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Groebner, Valentin: Das Mittelalter hört nicht auf. Über historisches Erzählen

Cover: Das Mittelalter hört nicht auf

C. H. Beck Verlag, München 2008, ISBN 3406570933, Gebunden, 192 Seiten, 19,90 EUR

Das Mittelalter ist ein Paradox: Düster und romantisch zugleich, aufregend fremdartig, aber auch Wurzel für Vieles, das uns heute prägt - kurzum, das Mittelalter ist ein Reservoir für unsere Wünsche, vor allem jedoch für die Bedürfnisse nach einem ganz anderen, ursprünglichen und authentischen Leben. Von kaum ... mehr lesen
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Murakami, Haruki: Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede.

Cover: Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede

DuMont Verlag, Köln 2008, ISBN 3832180648, Gebunden, 165 Seiten, 19,90 EUR

Zwei Leidenschaften bestimmen Haruki Murakamis Leben: Schreiben und Laufen. Eines verbindet beide Tätigkeiten - ihre Intensität. Für Haruki Murakami bedeutet das Laufen ein zweites Leben, in dem er sich Kraft, Inspiration, vor allem aber die Zähigkeit zum Schreiben holt. Der Einfall und Entschluss, Romanautor zu werden, kam ihm beim ... mehr lesen
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Süddeutsche Zeitung

Liebmann, Irina: Wäre es schön? Es wäre schön!. Mein Vater Rudolf Herrnstadt

Cover: Wäre es schön? Es wäre schön!

Berlin Verlag, Berlin 2008, ISBN 3827005892, Gebunden, 415 Seiten, 19,90 EUR

Rudolf Herrnstadt (1903-1966) war der sprachgewaltige und bekannteste Pressemann der Ostzone und der frühen DDR, bevor er aus der SED ausgestoßen und in die Provinz verbannt wurde. Aus einer bürgerlichen jüdischen Familie im oberschlesischen Industrierevier stammend, hatte er den aufziehenden Faschismus früh erkannt und beschlossen, ... mehr lesen
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Die Tageszeitung

Heute leider keine Kritiken!

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Die Zeit

Heute leider keine Kritiken!

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Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Archiv: Empfehlungen

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Hanna Krall: Rosa Straußenfedern

30.01.2012: Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen

Peter Nadas: Parallelgeschichten

26.01.2012: Peter Nadas erzählt die Geschichte der Budapester Familie Demen und ihrer Freunde, deren persönliche Schicksale mit der ungarischen und deutschen Vergangenheit verknüpft sind. Meilensteine in diesem gewaltigen Epos sind die ungarische Revolution 1956, der ungarische Nationalfeiertag am 15. März 1961 und, rückblickend, die Deportation der ungarischen Juden 1944/45 sowie die dreißiger Jahre in Berlin. Lesen Sie hier einen Auszug aus Nadas' Roman "Parallelgeschichten". Mehr lesen

Tom Bullough: Die Mechanik des Himmels

23.01.2012: Konstantin Ziolkowski, der Pionier der russischen Raumfahrt, ist das Vorbild für den kleinen, begabten Kostja in Tom Bulloughs Roman "Die Mechanik des Himmels". Arm und fast taub geht Kostja zum Studium nach Moskau und entwickelt dort am Ende des 19. Jahrhunderts visionäre Ideen von einer modernen Kosmonautik. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman. Mehr lesen

Miklos Banffy: Die Schrift in Flammen

19.01.2012: Von der untergehenden Welt der österreichisch-ungarischen Monarchie zu Beginn des 20. Jahrhunderts erzählt der ungarische Adelige, Schriftsteller und zeitweise auch Außenminister Ungarns Miklos Banffy in seiner Trilogie "Siebenbürger Geschichte". Lesen Sie hier den Anfang des ersten Bandes "Die Schrift in Flammen".
Mehr lesen

Katie Arnold-Ratliff: Was uns bleibt

16.01.2012: Der Selbstmord einer jungen Frau bringt den Lehrer Francis aus dem Gleichgewicht, er glaubt, dass die Leiche, die seine Schüler am Strand finden, Nora ist, seine erste Liebe. Eine Reise in die Vergangenheit beginnt, der er sich stellen muss. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Was uns bleibt", dem Erstlingsroman der Amerikanerin Katie Arnold-Ratliff. Mehr lesen

Sonja Margolina: Brandgeruch

24.10.2011: Sowjetunion, DDR, Perestroika, KGB, geheime Dienste jeglicher Couleur, Kirchen, Künstler, Journalisten, der kapitalistische Westen sind Themen in Sonja Margolinas Roman "Brandgeruch" über den Geheimdienstagenten Nikolaj Gribojedow. Lesen Sie hier den Anfang. Mehr lesen

Rodney Bolt: Lorenzo Da Ponte

10.10.2011: Venedig, Wien, London, New York waren die Lebensorte von Lorenzo da Ponte, als Globalisierung noch kein Thema war. Er war Lehrer, Mozarts Librettist, Tabak-, Buch- und Gemüseverkäufer, Jude und katholischer Geistlicher, hatte Frau und Kinder und stand stets vor dem finanziellen Ruin in Zeiten großer Umbrüche. Lesen Sie hier einen Auszug aus der Biografie von Rodney Bolt. Mehr lesen