Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücherschau des Tages
Im Einklang mit dieser Welt
Notizen zu den Buchkritiken des Tages aus FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit. Täglich ab 14 Uhr..
11.03.2008. Zum Debüt des Jahres kürt die FAZ Reinhard Kaiser-Mühleckers Bauernroman "Der lange Gang über die Stationen". Die NZZ liest mit höchster Anspannung Assaf Gavrons israelischen Roman "Ein schönes Attentat". Großes Lob geht auch an Martin Pollack für seine Reportagen "Warum wurden die Stanislaws erschossen?". Die heute erschienenen Literaturbeilagen von SZ und FR werden wir in den nächsten Tagen auswerten.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Alenfeld, Irene: Warum seid Ihr nicht ausgewandert?. Überleben in Berlin 1933 bis 1945

Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin 2008, ISBN 3866500157, Gebunden, 4980 Seiten, 24,95 EUR
Ich werde ... um der Kinder willen meine Position als Deutscher bis zum Letzten verteidigen, schreibt der aus einer Bankiersfamilie stammende Erich Alenfeld 1937. Den Weltkriegsoffizier und deutschen Patrioten stempeln die Gesetze des Dritten Reiches zum jüdischen Rassenfeind. Dennoch entscheidet er sich, mit seiner arischen Frau Sabine und den ... mehr lesen
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Kaiser-Mühlecker, Reinhard: Der lange Gang über die Stationen. Roman

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2007, ISBN 345540104X, Gebunden, 158 Seiten, 16,95 EUR
Scheinbar nüchtern berichtet ein Mann von sich. Er ist noch nicht lange verheiratet mit einer Frau aus der Stadt, lebt mit ihr und seinen beiden Eltern auf dem Hof der Familie, den er übernommen hat und bewirtschaftet. Diese Geschichte erzählt von zwei Menschen, die sich sehr nahe sind, zwischen denen aber immer mehr Fragen auftauchen, ... mehr lesen
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Piper, Ernst: Kurze Geschichte des Nationalsozialismus. Von 1919 bis heute

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2007, ISBN 3455500242, Gebunden, 351 Seiten, 17,95 EUR
17,4 Millionen Deutsche gaben 1933 der Partei Hitlers ihre Stimme, obwohl es schon damals an Warnungen nicht fehlte: "Wer Hitler wählt, wählt den Krieg." Und auf diesen Krieg arbeitete der Diktator vom Tag seiner "Machtergreifung" an resolut hin. Sein primäres Ziel: die Vernichtung des europäischen Judentums. ... mehr lesen
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Frankfurter Rundschau
Erpenbeck, Jenny: Heimsuchung. Roman

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3821857730, Gebunden, 191 Seiten, 17,95 EUR
Ein Haus an einem märkischen See ist das Zentrum, zwölf Lebensläufe, Geschichten, Schicksale von den Zwanzigerjahren bis heute ranken sich darum. Das Haus und seine Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR, die Wende und die Zeit der Nachwende. ... mehr lesen
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Neue Zürcher Zeitung
Gavron, Assaf: Ein schönes Attentat. Roman

Luchterhand Literaturverlag, München 2008, ISBN 3630872654, Gebunden, 352 Seiten, 19,95 EUR
Aus dem Hebräischen von Barbara Linner. Eitan Einoch hat in Tel Aviv bereits drei Anschläge überlebt, wurde als nationaler Held gefeiert, aber sein Leben gleicht seitdem einem Scherbenhaufen. Nachdem er Job und Freundin verloren hat, begibt er sich auf die Suche nach den Hintergründen für die Attentate. Dabei begegnet er dem ... mehr lesen
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Jenny, Zoe: Das Porträt. Roman

Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3627001427, Gebunden, 208 Seiten, 19,90 EUR
Helen, eine junge Malerin, ist auf dem Weg in eine fremde Stadt. Vom Flugzeug aus sieht sie auf den unbekannten Ort unter sich: Irgendwo da unten muß sich das Haus befinden, in dem sie die nächsten drei Monate verbringen wird, eingeladen von einem in der Szene bekannten, sehr reichen Kunstsammler. Sie soll sein Portrait malen. Eine Bedingung ... mehr lesen
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McCarthy, Cormac: Kein Land für alte Männer. Roman

Rowohlt Verlag, Reinbek 2008, ISBN 3498045024, Gebunden, 288 Seiten, 19,90 EUR
Aus dem Amerikanischen von Nikolaus Stingl. Hobby-Jäger Bill Moss findet bei einem morgendlichen Ausflug in die texanische Wüste drei zerschossene Geländewagen. Drinnen sitzen Tote, aus einer aufgeschnittenen Tüte rieselt Heroin. Ein Stück weiter, entlang einer Blutspur, noch eine Leiche, die einen Koffer mit 2,4 Millionen ... mehr lesen
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Pollack, Martin: Warum wurden die Stanislaws erschossen?. Reportagen

Zsolnay Verlag, Wien 2008, ISBN 3552054324, Gebunden, 232 Seiten, 19,90 EUR
"Für mich begann der Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa am 18. August 1980. Ja, genau an diesem Tag." Martin Pollack, einem damals nahezu unbekannten Reporter, der über die Streiks der Solidarnosc in der Danziger Leninwerft berichten wollte, wurde die Einreise nach Polen verweigert. Doch die bislang so selbstbewusst-arroganten ... mehr lesen
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Süddeutsche Zeitung
Kritik des Neoliberalimus.

VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 3531158090, Kartoniert, 298 Seiten, 12,90 EUR
Von Christoph Butterwegge, Bettina Lösch und Ralf Ptak. Keine andere Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie beherrscht die Tagespolitik, aber auch die Medienöffentlichkeit und das Alltagsbewusstsein von Millionen Menschen fast auf der ganzen Welt so stark wie die neoliberale. Die Publikation versteht sich als kritische Einführung in den ... mehr lesen
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Neoliberalismus. Analysen und Alternativen

VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 353115186X, Kartoniert, 420 Seiten, 24,90 EUR
Herausgegeben von Christoph Butterwegge, Bettina Lösch und Ralf Ptak. Mit der vorliegenden Publikation werden erstmals verschiedene Ansätze der Neoliberalismusforschung im deutschsprachigen Raum zusammengeführt und gebündelt. In 21 Beiträgen setzen sich Autor(inn)en verschiedener Fachdisziplinen mit grundlegenden Fragen des ... mehr lesen
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Die Tageszeitung
Heute leider keine Kritiken!
Die Zeit
Heute leider keine Kritiken!
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Archiv: Empfehlungen
Engel der Nutzlosigkeit
05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats.
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Archiv: Bücherschau
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Archiv: Vorgeblättert
Betina Gonzalez: Nach allen Regeln der Kunst
11.03.2010: Im Erstlingsroman der Argentinierin Betina Gonzalez begibt sich eine Tochter auf die Suche nach den Spuren ihres Vaters, eines mittelmäßigen Bildhauers, und nimmt Kontakt mit seinen Geliebten auf. Hier eine Leseprobe aus "Nach allen Regeln der Kunst". Mehr lesen
Necla Kelek: Himmelsreise
08.03.2010: Passend zum 8. März: Necla Kelek kämpft in ihrem neuen Buch für eine aufgeklärte Lesart des Koran, informiert über Entstehung und Hintergründe und stellt fest: Auf den Koran kann sich nicht berufen, wer für Kopftuch und fünf Pflichtgebete am Tag plädiert. Lesen Sie hier ein Kapitel aus "Himmelsreise". Mehr lesen
Yasmina Khadra: Die Schuld des Tages an die Nacht
04.03.2010: Younes wird zu Jonas, als er als Kind von seinem arabischen Onkel und dessen französischer Frau in Oran angenommen wird. In seinem Leben und einer unmöglichen Liebe spiegelt sich die Spannung zwischen Orient und Okzident. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman des algerischen Autors Yasmina Khadra "Die Schuld des Tages an die Nacht". Mehr lesen
Georg Klein: Roman unserer Kindheit
01.03.2010: Neubaublöcke, amerikanische Kasernen, Laubenkolonien: In den frühen sechziger Jahren der Bundesrepublik verbringen die Kinder in Georg Kleins "Roman unserer Kindheit" ihre Sommerferien und begegnen bedrohlichen Gestalten: dem Mann ohne Gesicht, dem Fehlharmoniker, dem mysteriösen Kommandant Silber, dem tauben Sittichzüchter... Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Eva Züchner: Der verschwundene Journalist
25.02.2010: Mit der Biografie ihres 1945 verschwundenen Vaters erzählt Eva Züchner auch eine Geschichte des Journalismus im Dritten Reich. Volontariat, Reichspresseschule und Propagandaministerium waren die Stationen des Gerhart Weise, der, ohne Parteimitglied gewesen zu sein, einen klassischen Schreibtischtäter abgab. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Der verschwundene Journalist". Mehr lesen
Michael Hardt, Antonio Negri: Common Wealth
22.02.2010: Zeit für ein bisschen Kapitalismuskritik: Die beiden Autoren Michael Hardt und Antonio Negri entwerfen in ihrem neuen Buch ein globales Gesellschaftssystem, in dem natürliche Ressourcen, aber auch Wissen und Information zum gemeinsamen und geteilten Gut werden. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Common Wealth".
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Tidiane N'Diaye: Der verschleierte Völkermord
15.02.2010: Der senegalesische Anthropologe Tidiane N'Diaye beschreibt in "Der verschleierte Völkermord" die Versklavung der Schwarzafrikaner durch muslimische Eroberer, beginnend im 7. Jahrhundert. Der Autor schätzt die Zahl der Toten des arabischen Sklavenhandels auf mindestens 17 Millionen. In Darfur währt dieser Horror bis heute. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Der verschleierte Völkermord".
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Christopher Isherwood: Löwen und Schatten
08.02.2010: Großartig erzählt Christopher Isherwood in "Löwen und Schatten" von seiner Schul- und Studienzeit in London und Cambridge in den zwanziger Jahren, von seinen ersten Schreibversuchen und seinen ersten Freunden und Liebhabern. Hier eine Leseprobe. Mehr lesen
Miljenko Jergovic: Freelander
01.02.2010: Karlo Adum heißt der Held in Miljenko Jergovics neuem Roman "Freelander". Er ist ein pensionierter Lehrer und begibt sich eher widerwillig auf eine Irrfahrt durch Kroatien nach Bosnien und Herzegowina. Zu einer Testamentseröffnung. Lesen Sie hier einen Auszug.
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Alain Mabanckou: Black Bazar
25.01.2010: Alain Mabanckou erzählt in seinem Roman "Black Bazar" sehr selbstironisch von den Träumen afrikanischer Männer, die in Paris ihr Glück suchen. Und hin und wieder auch einen Rückschlag verschmerzen müssen. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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Das Freie Deutsche Hochstift, 1859 als ein "Bundestag des Deutschen Geistes" gegründet und 1863 ...
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Herta Müller: Atemschaukel
Rumänien 1945: Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Die deutsche Bevölkerung lebt in Angst. "Es war ...



