Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 21.05.2013, 14.31 Uhr

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Bücherschau der Woche

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Bücherschau des Tages - Archiv

Notizen zu den Buchkritiken des Tages aus FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit. Täglich ab 14 Uhr.



August 2008


Streetwises Durchblickertum

30.08.2008 Oswalt Kolle, der Sexualerzieher der BRD, ist ein in Würde gealterter Dandy, wie die SZ anhand von Kolles Autobiografie "Ich bin so frei" feststellt. Der FAZ gefällt es, wie Elizabeth Maguire der Henry-James-Freundin Constance Fenimore Woolson in "Fenimore" Gerechtigkeit widerfahren lässt. So hochkomisch wie Sven Regener hat noch kein Autor dem großen Westberlin-Roman eine Absage erteilt, frohlockt die taz über den letzten Teil der Herr-Lehmann-Trilogie "Der kleine Bruder". Hans-Ulrich Wehlers fünfter Band der "Deutschen Gesellschaftsgeschichte" trifft sowohl in NZZ als auch in der taz auf freundliche, aber bestimmte Kritik. Mehr lesen

Intertextuelle Relevanzerhöhungsmaßnahmen

29.08.2008 Geradezu betört ist die FR von Uwe Timms Roman "Halbschatten" und den Stimmen, die er aus den Gräbern des Invalidenfriedhofs tönen lässt. Sehr empfehlen kann die NZZ den Comic "Blutspuren" der Israelin Rutu Modan sowie Margo Jeffersons luziden Essay "Über Michael Jackson". Die SZ lobt Wlodzimierz Odojewskis Erzählungsband "Als der Zirkus kam". Mehr lesen

Goethe sein - eine Frage der Technik

28.08.2008 Hin und wieder etwas polemisch, aber absolut lesenswert findet die Zeit den Abschlussband von Hans-Ulrich Wehlers monumentaler Gesellschaftsgeschichte. Die FAZ empfiehlt Jose Kozer als bedeutendsten lebenden Dichter Kubas. Die FR freut sich über Michael Wildenhains sehr politischen Roman "Träumer des Absoluten". Die SZ lernt aus Goethes Tagebüchern Disziplin und kluges Sichgehenlassen. Einen "Klassiker für Antiliberale" erkennt die taz im wieder in Mode gekommenen Peter Hacks. Mehr lesen

Muse des Schweigens

27.08.2008 Fröhlich und mahnend zugleich begegnet Ruth Klüger der FR in ihrer Autobiografie "unterwegs verloren". Bestürzend intim findet die NZZ den Briefwechsel zwischen Wolfgang Koeppen und seiner Frau Marion "Trotz allem, so wie Du bist". Mit Interesse liest die FAZ William J. Dodds Arbeit über Dolf Sternbergers Sprachkritik "Jedes Wort wandelt die Welt". Die SZ nimmt den neuen Diercke-Weltatlas unter die Lupe. Mehr lesen

Infinitesimale Ästhetik

26.08.2008 Ein gewaltiges Panorama menschlicher Zerrüttung erblickt die NZZ in Norbert Gstreins Roman über die jugoslawischen Sezessionskriege "Winter im Süden". Als Märchen, in dem auf ewig Vatertag ist, liest die SZ Günter Grass' Autobiografie "Die Box". Und die FR hat dank Oskar Bätschmanns Monografie zu "Giovanni Bellini" gelernt, die Stimmen der Stille zu hören. Mehr lesen

Die Arbeit und die Lust

25.08.2008 Beinahe hätte es niemand bemerkt, dass das neue Buch von  Günter Grass' raus ist. Die FAZ hat "Die Box" aber schon gelesen und staunt, wie sympathisch ihr Grass daraus entgegentritt. Die SZ schwärmt dagegen von Gilles Leroys Roman "Alabama Song" über Zelda Fitzgeralds niedergehaltenes Künstler-Talent. Mit hohem Lob bedenkt die FR Kurt Flaschs Mittelaltergeschichte "Kampfplätze der Philosophie". Mehr lesen

Lauernde Humorerwartung

23.08.2008 Die NZZ empfiehlt wärmstens die grandiosen "Gesammelten Schriften" des ungarischen Komponisten György Ligeti, die vor allem seinen freien Geist dokumentieren. Sehr gelobt wird auch die Neuübersetzung von Hector Berlioz' "Memoiren". Die FAZ hört gut gelaunt fünfzehneinhalb Stunden "Don Quijote". Die taz erwärmt sich für Adam Soboczynskis "schonende Abwehr verliebter Frauen" und feiert die Fotografien Jürgen Schadebergs. Die SZ begeistert sich für Thomas O. Höllmanns inspirierte Kulturgeschichte Chinas. Irgendwie unhöflich findet sie Ruth Klügers Erinnerungsband "unterwegs verloren". Mehr lesen

Feuilletonistisches Narrenkästchen

22.08.2008 Die NZZ liest mit großem Interesse Dietmar Rothermunds Buch über den Aufstieg Indiens zur Weltmacht. Sehr lehrreich findet die FAZ das "Jahrbuch Menschenrechte 2008", das seinen Schwerpunkt auf die heutige Sklaverei gelegt hat. Als hervorragende Erzählerin kann sie Katharina Faber und ihre Engelsfiktion "Fremde Signale" empfehlen. Die FR lässt sich von Wolfgang Huber im christlichen Glauben unterweisen. Mehr lesen

Die Liebe, zwangsjackenschön

21.08.2008 Für das sehr schöne Ergebnis einer recht unschönen Affäre hält die FAZ Volker Schlöndorffs Autobiografie "Licht, Schatten und Bewegung". Ergriffen verfolgt die Zeit Ingeborg Bachmanns und Paul Celans Liebesmartyrium im Briefwechsel "Herzzeit". Als fulminanten Schmöker kann sie Amitav Ghoshs Geschichte "Das mohnrote Meer" empfehlen. Die SZ freut sich über Joan Didions wieder aufgelegten Roman "Demokratie", und die NZZ begeistert sich für A. F. Th. van der Heijdens "Treibsand urbar machen". Mehr lesen

Aus dem Nein gurgelt Ja

20.08.2008 Die NZZ bewundert Uwe Kolbe, den Dichter des Unterwegsseins, und seinen neuen Lyrikband "Heimliche Feste". Schärfe und Witz findet sie in Sebastian Schinnerls Antiheimatroman "In hellen Nächten". Die SZ erfährt in Ketil Björnstads Roman "Oda", wie anstrengend die Boheme sein kann. Geradezu provokant findet die FAZ den Scharfsinn von Martin von Koppenfels Flaubert-Studie "Immune Erzähler". Mit angehaltenem Atem hat die FR Pete Dexters Krimi "Paris Trout" aus dem Georgia der fünfziger Jahre gelesen.
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Zauber und Schuld

19.08.2008 Die SZ liest Volker Schlöndorffs Autobiografie "Licht, Schatten und Bewegung" und lernt, dass das Kino mehr gibt, als es nimmt. Als Gegenmittel zur grassierenden Klima-Apokalyptik rät sie zu den beiden Geologie-Büchern "Die Erde" und "Der lange Zyklus". Elektrisiert liest die FR den Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan und empfiehlt auch sehr den Band "Dagongmei" über chinesische Wanderarbeiterinnen. Die NZZ staunt über die Leichtigkeit von Julien Greens "Erinnerungen an glückliche Tage".
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Literarische Verschwindsucht

18.08.2008 Die SZ huldigt mit Kerstin Ekman dem schwedischen Wald. Feurig-scharf und sehr anarchisch findet sie, wie Ali Smith den Mythos von Iphis in "Girl meets boy" nacherzählt. Ergriffen ist sie vom Briefwechsel "Herzzeit" der Liebenden Ingeborg Bachmann und Paul Celan. Der FAZ imponiert Jonny Glynns drastischer Debütroman "Sieben Tage" ebenso wie Bettina Gaus' Report "Auf der Suche nach Amerika". Mehr lesen

Geschichte einer Entliebung

16.08.2008 "Herzzeit", der Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan ist eindeutig die Neuerscheinung des Tages. Die taz ist fasziniert. In der FAZ empfiehlt Kurt Flasch die Euripides-Monografie Martin Hoses. Die NZZ empfiehlt dringend Miljenko Jergovic' Familiensaga "Das Walnusshaus". Die SZ befasst sich mit Caspar David Friedrich und mit Goethe.
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Kontingenzprosa

15.08.2008 Ganz neue Lust auf James Joyce und das Zeitunglesen wecken Sara Danius und Hanns Zischler mit ihrem Buch "Nase für Neuigkeiten" bei der FAZ. Gebannt liest sie auch James Webbs Okkultismus-Geschichte "Das Zeitalter des Irrationalen". Die taz begüßt Roland Barthes im Olymp aphoristischer Meisterdenker. Und die NZZ empfiehlt Dominic Johnsons Buch über den "Kongo". Mehr lesen

Treibstoff des Begehrens

14.08.2008 Erschüttert ist die Zeit über das Panorama der stalinistischen Zivilisation, das Orlando Figes in seinem großem Buch "Die Flüsterer" zeichnet: eine Welt des Hasses, der Angst und des Fanatismus. Hellauf begeistert ist sie von Ingo Schulzes neuem Wenderoman "Adam und Evelyn". Die FR empfiehlt die Lektüre eines monumentalen Werks zum Prager Frühling. Tiefe Einblicke in die Kulturschickeria verdankt die SZ Norbert Krons Roman "Der Begleiter". Mehr lesen

Zweitausend gespreizte Beine

13.08.2008 Heute bringen die Debütanten die NZZ ins Schwärmen: Hochmusikalisch und poetisch findet sie Angelika Rainers rätselhafter Text über die "Luciferin", Boris Saidmann beeindruckt sie mit seinem komisch-melancholischen Roman "Hemingway und die toten Vögel, und auch Christian Zehnders Erzählung "Gustavs Traum" hat ihr gut gefallen. Die SZ liest mit Gänsehaut Christian Linders Buch über Carl Schmitt "Der Bahnhof von Finnentrop". Mehr lesen

Schlenkernde Begleithandlungszotteln

12.08.2008 Schockiert, entsetzt, begeistert ist die FR von der "Kriminalgeschichte des Christentums", die Karlheinz Deschner ebenso packend wie detailliert erzählt. In Begeisterung versetzt David Foster Wallace die SZ mit seinen schauerlichen Geschichten "Vergessenheit". Beeindruckt haben sie auch Günter Herburgers grimmige Gedichte in dem Band "Der Kuss". Die FAZ findet Henri Thomas' Roman "Das Vorgebirge" besser als jeden Nouveau Roman, aber nur in der Übersetzung von Paul Celan. Mehr lesen

Logik des gelebten Lebens

11.08.2008 Als einen mit allen Wassern gewaschenen Kosmopoliten preist die FR Tirdad Zolghadr und seinen Roman über die Teheraner Boheme "Softcore". Sehr empfehlen kann sie auch Christiane Kunsts Biografie über Augustus' bisher von der Geschichtsschreibung boykottierte Frau "Livia". Als Summe eines Gelehrtenlebens bewundert die SZ Bernd-Olaf Küppers' Geschichte der Erkenntnis "Nur Wissen kann Wissen beherrschen". Die FAZ reist mit Stephan Wackwitz durch Osteuropa. Mehr lesen

Im Kältestrom der Geschichte

09.08.2008 Heute ist Ingo Schulzes Tag. Alle haben sich auf seinen neuen Roman "Adam und Evelyn" gestürzt, sind aber unterschiedlich begeistert: Die SZ geht vor Schulzes Kunst, individuelle und Weltgeschichte zu verbinden, auf die Knie. Deutlich verhaltener loben taz, FR und FAZ. Empfehlen mag die taz außerdem Maria Cecilia Barbettas Roman "Änderungsschneiderei Los Milagros". Die NZZ versinkt in der Fortsetzung von John Cheevers Familienchronik der "Wapshots". Und die FAZ begeistert sich für Felicitas Hoppes "Iwein Löwenritter". Mehr lesen

Untiefen des Opportunismus

08.08.2008 Die FAZ liest Jorge Edwards' "Faustino" als finsteres Gedankenspiel über politischen Widerstand. Außerdem entdeckt sie Arthur van Schendels Klassiker "Das Fregattschiff Johanna Maria" wieder. Beeindruckt ist die SZ von Franziska Sperrs Romandebüt "Das Revier der Amsel". Mit Freude liest sie bei Paul Trynka nach, wie sich der wohlerzogene Jim Osterberg in Iggy Pop verwandelte. Die NZZ lässt sich von dem Reiseführer "Beograd Gazela" in eben diese Elendssiedlung der Roma führen.
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Grundunglücklich, aber höchst amüsant

07.08.2008 Hingerissen verfolgt die Zeit fast 18 Stunden lang, wie Wolfgang Koeppen in seinen Radio-Essays "Nach Russland und anderswohin" reist. Großes Lob vergibt sie auch an Madeleine Thiens Roman "Jene Sehnsucht nach Gewissheit". Die FAZ empfiehlt Dominique Bonas Doppelbiografie der Geschwister Claudel "Camille und Paul". Die SZ freut sich über die Neuausgabe von Elizabeth Bowens diabolischen Kurzgeschichten "Sommernacht". Mehr lesen

Bitte keine Fragen das Ich betreffend

06.08.2008 Die Unwuchten des Alltags in einem Zürcher Mietshaus erlebt die FAZ in Monique Schwitters Debütroman "Ohren haben keine Lider". Erschüttert hält sie Peter Beards wiederaufgelegten Klassiker der Afrika-Fotografie "End of the Game" in den Händen. Die FR bewundert die aufregend ruhigen Fotografien Cy Twomblys und sieht in Virginia Woolfs Aufzeichnungen aus den Jahren 1936 bis 1941 den "Idealfall eines Tagebuchs" Die NZZ liest Kinderbücher. Mehr lesen

Lyrische Mittellage

05.08.2008 Den ganz eigenen Klang der Westschweiz vernimmt die SZ in Philippe Jaccottets schöner Anthologie "Die Lyrik der Romandie". Berührt ist sie von Cyril Pedrosas Comic "Drei Schatten". Die taz kann auch Leonardo Paduras inzwischen sechsten Kuba-Krimi "Der Nebel von gestern" empfehlen. Und die FR liest Christiane Grefes und Harald Schumanns Globalisierungskritik "Der globale Countdown". Mehr lesen

Welthauptstadt der Fantastik

04.08.2008 Anrührend realen Goldbomben und Krummnasigen ist die FAZ in Mircea Cartarescus Liebesgeschichten "Warum wir die Frauen lieben" begegnet. Gern würde sie auch nach Lektüre von Victor von Weizsäckers "Warum werden wir krank" das Gesundheitswesen revolutionieren. Überzeugend findet die SZ Georg Blumes Plädoyer für eine positivere Politik gegenüber Peking "China ist kein Reich des Bösen". Außerdem versinkt sie in Teresa de la Parras "Tagebuch einer jungen Dame, die sich langweilt". Mehr lesen

Zwischen Novalis und George, zart glühend

02.08.2008 Höchstes Entzücken und Respekt rufen die Gedichte Wolfgang Hilbigs bei Rezensenten in taz und FAZ hervor. Wer die Kunst der Verstellung lernen will, lese Adam Soboczynskis Ratgeber "Die schonende Abwehr verliebter Frauen", empfiehlt die SZ. Fulminant, Dialektik der Aufklärung auf Indisch! ruft die FAZ nach Lektüre von Aravind Adigas "Der weiße Tiger", ein Roman über einen Aufsteiger (Leseprobe). Die NZZ vertieft sich in einen Roman über Paul Schreber, einen berühmten Fall Sigmund Freuds. Mehr lesen

Auslaufmodell von Kultur 1.0

01.08.2008 Die taz folgt dem Jazzkritiker Ben Ratcliff in John Coltranes monoton-erhabene Klangkathedralen. Die SZ liest Anthony McCartens Parallelgesellschaftspanorama "Englischer Harem" und stellt neue Kinderbücher vor. Keinen Pop, sondern Hardrock findet die FR in Franz Doblers Roman "aufräumen", dessen Held natürlich nicht den Hauch einer Chance hat. Die FAZ schwelgt in Thomas Hettches "Fahrtenbuch" und lernt in John Virapens "Nebenwirkung Tod" von den Machenschaften der Pharma-Industrie.
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Archiv: Bücherschau

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Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Archiv: Empfehlungen

Dienstleistungswürfel

08.05.2013: William T. Vollmann setzt das Schostakowitsch-Prinzip in Literatur um. Alain Mabanckou führt uns ins Trois-Cents-Viertel Brazzavilles. Jochen Schmidt führt uns im Sommer 89 ins Ferienlager Schneckenmühle. David Gilmour sucht Italien, Kathrin Passig experimentiert mit neuen Technologien. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai.
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Archiv: Vorgeblättert

William T. Vollmann: Europe Central

11.04.2013: Die verschiedenen Geschichten in "Europe Central" erzählen aus sowjetischer und deutscher Sicht vom 20. Jahrhundert, vom zweiten Weltkrieg und dem Leben von Künstlern (wie Schostakowitsch und Kollwitz) und Militärs (wie Wlassow und Paulus, dem Verlierer von Stalingrad). Lesen Sie hier einen Auszug aus dem historischen Roman des amerikanischen Schriftstellers William T. Vollmann. Mehr lesen

Gottfried Wagner: Du sollst keine anderen Götter haben neben mir

08.04.2013: Ein Familienbeitrag zum Wagner-Kult: Gottfried Wagner rechnet mit seinen Urgroßvater ab, nicht mit dem Werk, sondern mit der Person Richard Wagner, den er als Antisemiten, Frauenfeind und Lebensverächter beschreibt, der von Selbstvergötterung und Todessehnsucht getrieben war. Lesen Sie hier ein Kapitel aus Gottfried Wagners Streitschrift "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir".
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Josef Winkler: Mutter und der Bleistift

25.03.2013: Der österrreichische Schriftsteller Josef Winkler ist auf Reisen, und die Literatur, die ihn begleitet, verknüpft sich mit Erinnerungen an seine verstorbene Mutter, die ihren eigenen Erinnerungen wiederum nur mit Schweigen begegnen konnte. "Mutter und der Bleistift" schildert Szenen aus ihrem Leben. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

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