Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 18.05.2013, 14.09 Uhr

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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
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Bücherschau des Tages - Archiv

Notizen zu den Buchkritiken des Tages aus FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit. Täglich ab 14 Uhr.



Juni 2009


Liebchen, die Kamera ist da

30.06.2009 Erschlagen und gefesselt wie vom Dauerfernsehen fühlt sich die NZZ von Glyn Maxwells Reality-TV-Farce "Das Mädchen, das sterben sollte". Empfehlen kann sie auch Fabio Stassis Roman "Die letzte Partie" über die beiden Schachmeister Jose Raul Capablanca und Alexander Aljechin. Die SZ liest William Henry Hudsons Erinnerungen an seine Jugend in Argentinien "Fernab und vor langer Zeit", die FR lobt einen Band zur Bewältigung der Nazizeit.
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Trinker und Denker

29.06.2009 Die FAZ begibt sich mit Thomas Kapielski in den "Mischwald", nach Ganglöffsömmern und auf eine sozialhermeneutische Hebebühne. Außerdem lernt sie alles über Spiegelneurone und die von ihnen erzeugte Empathie. Die SZ liest interessiert eine Biografie des moralisch sehr anpassungsfähigen Reichskunstwarts und späteren Zeitungsgründers Edwin Redslob. Mehr lesen

Verzweifelte, rasende Traurigkeit

27.06.2009 Bewegt und begeistert ist die FR, wie Natascha Wodins in "Nachtgeschwister" von ihrer Liebe zu Wolfgang Hilbig erzählt: von einer amour fou aus Liebeswut und Entziehungskuren. Die FAZ liest mit Freude mal eine kapitalistische Erfolgsgeschichte: Monika Marons "Bitterfelder Bogen". Fasziniert ist sie auch von Thomas Stangls Romanlabyrinth ohne Hoffnung, aber mit Gespenstern "Was kommt". Die taz spürte bei der Lektüre von Rudolf Lorenzens "Bad Walden" polare Luftströme durchs Zimmer ziehen. Mehr lesen

Ein normales Wunderkind

26.06.2009 Sehr intelligent, unaufgeregt und süffisant findet die FR, wie Eva Illouz' in "Die Errettung der modernen Seele" die durchpsychologisierte Gesellschaft analysiert. Wie großartig die Geschichte von Genie und Wahnsinn auch ganz ohne Psychologie erzählt werden kann, das beweist der FAZ Guillermo Martinez mit seinem Roman "Roderers Eröffnung". Mehr lesen

Tragödie in Permanenz

25.06.2009 Die FAZ liest mit großer Begeisterung die Anthologie mit Filmgedichten "Die endlose Ausdehnung von Zelluloid". Die SZ ist erschüttert von der literarischen Wucht, mit der Arkadi Babtschenko von Russlands Krieg gegen Tschetschenien erzählt. Die NZZ betrachtet fasziniert Erwin Heerichs begehbare Skulpturen im Museum Insel Hombroich. Und diie Zeit erlebt mit John Wrays Roman "Retter der Welt" großes Leseglück und hält dem bösen Blick des Karl Heinz Bohrer stand (ihr heute erschienenes Literaturmagazin werten wir in den nächsten Tages aus). Mehr lesen

Sehr schlicht und sehr grauenhaft

24.06.2009 Ganz irritiert ist die FR von Monika Marons so positivem Buch "Bitterfelder Bogen", das erzählt, wie sich die einst schmutzigste Stadt Europas in ein Zentrum der Solarenergie verwandelt hat. Die NZZ rühmt Martin Kohans bedrückenden Roman "Zweimal Juni" über Fußball und Militärdiktatur in Argentinien. Die SZ preist den Auftakt von Jean-Michel Beuriots und Philippe Richelles zehnbändiger Comic-Saga "Unter dem Hakenkreuz". Mehr lesen

Zauber des Konjunktivs

23.06.2009 Aussteigen kam nicht in Frage: Die taz beendet erschöpft, aber glücklich Einar Schleefs monströses Textkonvolut der Tagebücher. Die NZZ reist mit Karl-Markus Gauß zu den Zimbern, Karaimen und zu den Assyrern nach Schweden. Außerdem stellt sie Damon Galguts südafrikanischen Roman "Der Betrüger" vor. Der FAZ gefällt Klaus Merz' Novelle "Der Argentiner". Mehr lesen

Ein psychedelischer Proust

22.06.2009 Die SZ liest schaudernd bei Thomas Bohn, wie Minsk die Musterstadt des Sozialismus wurde. Die FAZ feiert Mircea Cartarescus Erzählungen "Nostalgia" als Weltpanoptikum mit Bodenhaftung (hier eine Leseprobe). Von Helmut Obsts "Reinkarnation" lernt sie alles über herumstreunende Seelen. Mehr lesen

Fulminante "Ich"-Erforschung

20.06.2009 Mit Faszination folgt die taz dem Wuchern der Phantastik und ihrer Implosion in Mircea Cartarescus Erzählungsband "Nostalgia" (Leseprobe hier) über das Rumänen Ceaucescus. Die FAZ empfiehlt David Chariandys Roman "Der karibische Dämon" über die Demenz seiner Mutter als Pendant zu Tilman Jens' Buch über seinen Vater Walter Jens. Die SZ fährt mit J. M. G. Le Clezio in die Südsee. Die NZZ empfiehlt Wilhelm von Sternburgs Joseph-Roth-Bio (Leseprobe hier).
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Auf der Teufelsinsel

19.06.2009 Die FR liest erschüttert bei Louis Begley nach, welch frappierende Ähnlichkeiten der Fall Dreyfus und der hundertfache Fall Guantanamo haben. Die SZ folgt gebannt den perfekten Dialogen in Steven Blooms Brooklyn-Roman "Stellt mir eine Frage". Die FAZ preist Pawel Huelles aufregenden Roman "Das letzte Abendmahl", in dem Kunst und Klerus gleichermaßen ihr Fett weg bekommen. Mehr lesen

Dichtermonstrum

18.06.2009 Die Zeit liest fasziniert, wie Natascha Wodin in "Nachtgeschwister" Wolfgang Hilbigs verzehrende Künstlerwildheit wiederaufleben lässt. Auch Mahmud Doulatabadis Iran-Epos und Buch der Stunde "Der Colonel" lobt sie sehr. Die FR freut sich diebisch über die hinterhältige Ironie in Mohammed Hanifs Pakistan-Roman "Eine Kiste explodierender Mangos". Die FAZ lernt von Amelie Nothomb die Kunst der Unersättlichkeit. Und die NZZ springt mit Oleg Jurjew in die hohe Buchstaben- und Schlagersee. Mehr lesen

Trauriges Ödland

17.06.2009 Als erschütterndes Werk preist die FAZ Mahmud Doulatabadis Roman "Der Colonel", der bis heute nicht im Iran erscheinen durfte. Er erzählt von einem Militär, dessen fünf Kinder alle der islamischen Revolution zum Opfer fallen (hier eine Leseprobe). Ehrfuchtsvoll annonciert die NZZ ein neues Werk "des Meisters": Antonio Lobo Antunes' Roman "Gestern in Babylon hab ich dich nicht gesehen". Die taz empfiehlt noch einmal Rawi Hages Roman "Als ob es kein Morgen gäbe". Mehr lesen

Hochstaplerisch, unernst

16.06.2009 Als Meisterwerk preist die NZZ Vladimir Zarevs großen Roman "Familienbrand": Er erzählt von einer fluchbeladenen Familie im Bulgarien des frühen 20. Jahrhundert (hier eine Leseprobe). Gut gefallen hat ihr auch Dag Solstads Roman "Armand V.". Magdalena Tulli macht das literarische Chaos perfekt!, freut sich die FAZ über ihren Antiroman "Getriebe" (hier noch eine Leseprobe). Die SZ lässt sich von Marianne Hoppe Märchen erzählen.
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Die Liebe zweier Festplatten

15.06.2009 Eine helle Freude sind für die FAZ die fantastisch-drastischen Liebeskollisionen in Noemi Kiss' Erzählungen "Was geschah, während wir schliefen". Die SZ blickt in die Zukunft mit Daniel Glattauers recht unfleischlichem Liebesroman "Alle sieben Wellen". Außerdem freut sie sich über eine Studienausgabe von Moses Mendelssohn. Mehr lesen

Handreichungen

13.06.2009 Die taz liest Michael Ebmeyers Roman "Der Neuling" über einen geschiedenen Logistiker, der sich auf einer Dienstreise nach Sibirien von einer Sängerin verzaubern lässt. Die NZZ würdigt Ben Kiernans Studie über Völkermord und Vernichtung seit der Antike als großen Wurf. Die FR studiert Habermas. Die FAZ empfiehlt neue Bücher von Mark Sarvas und Colm Toibin. Mehr lesen

Fies, schwarz, durchaus pubertär

12.06.2009 Die NZZ jubelt über den ethisch sehr fragwürdigen Comic "Affentheater" des französischen Newcomer-Duos Jerome Mulot und Florent Ruppert. Die SZ staunt über die Intensität von Jiro Taniguchis Manga fast ohne Worte "Der spazierende Mann". Europas Pazifisten empfiehlt sie Martin van Crevelds mitleidlose Untersuchung "Gesichter des Krieges".
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Die Mühe der Älpler

11.06.2009 Als eines der frischesten Bücher der Saison feiert die NZZ Arno Camenischs Roman "Sez Ner", der auf Romanisch und Deutsch vom Leben auf der Alp am Fuße des Piz Sezner erzählt. Besprochen werden auch zwei bewegende Dokumente jüdischer Verfolgung: Ana Novac' Aufzeichnungen "Die schönen Tage meiner Jugend" und Helene Berrs "Pariser Tagebuch". Mehr lesen

Am Rande des Überschnappens

10.06.2009 Hymnisch preist die Zeit A.J. Lieblings Box-Reportagen "Die artige Kunst" und erkennt in ihnen den Moment, da der Journalismus zur Literatur wurde. Julia Franck dekretiert zu Nadia Buddes Comic übers Kindsein "Such dir was aus, aber beeil dich!": Der gehört gelesen! Die SZ empfiehlt mit viel Sympathie Ursula Priess' Buch über ihren Vater Max Frisch "Sturz durch alle Spiegel". Und die NZZ reist begeistert mit Thomas Kapielski nach Twülpstedt, Monschau und Mosebolle. Mehr lesen

Notorische Bekifftheit

09.06.2009 Großes Leseglück hat Roland E. Koch mit "Ich dachte an die vielen Morde" der taz beschert: ein Roman wie ein Petzold-Film, freut sie sich. Die FR liest mit angehaltenem Atem Szilard Rubins wiederentdeckte Geschichte einer amour fou im kommunistischen Ungarn "Kurze Geschichte von der ewigen Liebe". Die NZZ geht völlig d'accord mit Gerhard Neuweilers antidarwinistischer Streitschrift: "Und wir sind es doch: Die Krone der Evolution". Die SZ überkommt mit William T. Vollmann der "Hobo Blues". Mehr lesen

Auf Anweisung des Erbonkels

08.06.2009 Die FAZ ist ganz außer sich vor Freude über Hans Pleschinskis todernsten, heiteren Roman "Ludwigshöhe", in dem drei Geschwister eine Art Zauberberg für Lebensmüde gründen. Die SZ hält es für möglich, dass Mathias Rohe mehr über islamisches Recht weiß als so mancher Islamgelehrte. Geert Maks Bild der Niederlande ist ihr allerdings zu zeitgenössisch. Mehr lesen

Sodom im Wattenmeer

06.06.2009 Ganz norddeutsch zumute wird der FAZ bei der Lektüre von Jan Christophersens Roman "Schneetage". Rasante Temperaturwechsel bescheren ihr dann die Gedichte von Robert Schindel, die unter dem schönen Titel "Mein mausklickendes Saeculum" erschienen sind. Die NZZ ist beeindruckt von Najem Walis "Reise in das Herz des Feindes". Die SZ liest ein interessantes Fußball-Geschichtsbuch über "Hertha unterm Hakenkreuz". Die taz verliebt sich in Wimbledon Green, den größten Comicsammler der Welt. Mehr lesen

Dem Augenblick abgerungen

05.06.2009 In "Das verspeiste Buch" erzählt Franz Hohler, wie der Ururgroßvater einst ein aufgebrühtes Kochboch mit Schüblig serviert bekam, es aß und so Italienisch lernte - die SZ hat ihre helle Freude an der Erzählung. Als Ereignis feiert sie auch die Briefe Alma Mahlers an Alban Berg "Immer wieder werden mich thätige Geister verlocken" und stellt außerdem zwei Stapel Kinder- und Jugendbücher vor. Die FAZ liest mit strengem Blick Boris Pahors slowenisch-italienische Geschichte "Piazza Oberdan". Mehr lesen

Östlich-verhangene Atmosphäre

04.06.2009 Sehr unter die Haut gegangen ist der Zeit Kathrin Schmidts Roman "Du stirbst nicht", in dem Schmidt davon erzählt, wie sie nach einem Gehirnschlag Gedächtnis und Sprache verloren hatte. Empfehlen kann die Zeit auch die Sozialreportage "Deutschland dritter Klasse". Die FAZ kürt Mirko Bonne für seinen Roman "Wie wir verschwinden" zum französischsten der deutschen Autoren. Die NZZ entdeckt Gernot Wolfgruber wieder. Die SZ verfällt Peter Esterhazy, vor allem aber seiner Mutter.
Mehr lesen

Kunst des Kompliments

03.06.2009 Die SZ ist ganz hingerissen von Joaquim Machados hundert Jahre altem Roman "Tagebuch des Abschieds" und dem vollendeten Taktgefühl des Brasilianers. Die FAZ liest fasziniert "Die Tochter des Schattenspielers" von Atatürks einstiger Weggefährtin Halide Edip Adivar. Und die NZZ ist begeistert von Nadja Buddes grafischem Jugendroman "Such dir was aus, aber beeil dich!" Mehr lesen

Das Drama eines Lebens

02.06.2009 Dieses humanistische Pathos ist echt!, ruft die FAZ begeistert über Wassili Grossmans aufregende Innenansichten der sowjetischen Gesellschaft "Tiergarten". Die NZZ liest beklommen Mahmud Doulatabadis Roman "Der Colonel" (Leseprobe hier). Die SZ ist fasziniert von Mirko Bonnes Roman über Freundschaft, Geschwindigkeit und Albert Camus "Wie wir verschwinden". Mehr lesen

Archiv: Bücherschau

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Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Archiv: Empfehlungen

Dienstleistungswürfel

08.05.2013: William T. Vollmann setzt das Schostakowitsch-Prinzip in Literatur um. Alain Mabanckou führt uns ins Trois-Cents-Viertel Brazzavilles. Jochen Schmidt führt uns im Sommer 89 ins Ferienlager Schneckenmühle. David Gilmour sucht Italien, Kathrin Passig experimentiert mit neuen Technologien. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai.
Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

William T. Vollmann: Europe Central

11.04.2013: Die verschiedenen Geschichten in "Europe Central" erzählen aus sowjetischer und deutscher Sicht vom 20. Jahrhundert, vom zweiten Weltkrieg und dem Leben von Künstlern (wie Schostakowitsch und Kollwitz) und Militärs (wie Wlassow und Paulus, dem Verlierer von Stalingrad). Lesen Sie hier einen Auszug aus dem historischen Roman des amerikanischen Schriftstellers William T. Vollmann. Mehr lesen

Gottfried Wagner: Du sollst keine anderen Götter haben neben mir

08.04.2013: Ein Familienbeitrag zum Wagner-Kult: Gottfried Wagner rechnet mit seinen Urgroßvater ab, nicht mit dem Werk, sondern mit der Person Richard Wagner, den er als Antisemiten, Frauenfeind und Lebensverächter beschreibt, der von Selbstvergötterung und Todessehnsucht getrieben war. Lesen Sie hier ein Kapitel aus Gottfried Wagners Streitschrift "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir".
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Josef Winkler: Mutter und der Bleistift

25.03.2013: Der österrreichische Schriftsteller Josef Winkler ist auf Reisen, und die Literatur, die ihn begleitet, verknüpft sich mit Erinnerungen an seine verstorbene Mutter, die ihren eigenen Erinnerungen wiederum nur mit Schweigen begegnen konnte. "Mutter und der Bleistift" schildert Szenen aus ihrem Leben. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

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