Stichwort: Indonesien - 7 Artikel
Essay 19.03.2018 Indonesien galt lange als ein Land, das Demokratie und Islam vereinbart - nun schreitet die Islamisierung zügig voran. Ein Beitrag in einer Zeitschrift der Friedrich-Ebert-Stiftung, die sich "als Partnerin der deutschen Außen- und Entwicklungspolitik" versteht, zeigt allerdings, dass die westliche Öffentlichkeit diese Entwicklung immer noch verharmlost oder leugnet. Frauen und Homosexuelle sind die Opfer dieser Indifferenz. Von Marco Stahlhut
Essay 16.02.2015 Die Frage ist nicht, ob der Islam zu Deutschland gehört, sondern welcher. Und die andere Frage ist, welcher Islam mit dem Islamismus nichts zu tun hat. Anmerkungen zu einer absurden Debatte. Von Daniele Dell'Agli
Essay 22.12.2014 Die Proteste der Pegida sind rassistisch: Sie verrühren Islamismus und Islam - so wie die Islamisten selbst es tun. Aber zu sagen, der "Islamische Staat" habe mit dem Islam "nichts zu tun" ist ebenso falsch. Statt dessen gilt es, Islamkritik an der Seite aufgeklärter Muslime zu entfalten. Von Matthias Küntzel
Essay 06.09.2011 Lässt sich Anders Breiviks Attentat tatsächlich als "spiegelsymmetrische Entsprechung" zu 9/11 betrachten? Und warum wird ausgerechnet Henryk Broder dafür in Haftung genommen? Eine fällige Nachbetrachtung aus Anlass eines Jahrestags Von Matthias Küntzel
Essay 17.09.2010 Wer aus den Gewaltexzessen des 20. Jahrhunderts lernen will, sollte sich zu einer Darstellung der Widersprüche entschließen. Eine Parzellierung der Erinnerung nach lauter Opferidentitäten, vermeidet die Frage nach geschichtlichen Kontexten. Ein Vortrag beim Symposion "Flucht, Vertreibung, 'Ethnische Säuberung'" Von Götz Aly
Essay 20.03.2007 Beim Euro-Islam als Brücke zwischen Islam und Europa geht es um den Gegenstand, nicht um das Profil von Personen wie Tariq Ramadan und Ayaan Hirsi Ali oder um irgendeinen postmodernen Nihilismus. Selbst Muslim und Migrant, erkenne ich, dass Europa eine zivilisatorische Identität hat und das Recht hat, diese zu bewahren. Das ist nicht gegen die Muslime gerichtet, weil die Idee Europas inklusiv ist; sie kann die Identität der Zuwanderer berücksichtigen, jedoch mit der Erwartung einer Anpassung ohne Selbstaufgabe.
Von Bassam Tibi
Essay 21.09.2006 In den Medien geriet das Gedenken zum 5. Jahrestag der Anschläge auf New York und Washington oftmals zu einer Art exorzistischen Sitzung, bei der George Bush als perfekter Sündenbock fungierte. Aber das magische Denken des Antiamerikanismus verstellt den Blick auf die Wirklichkeit. Von Andre Glucksmann