Filme, über die man spricht Essay 03.06.2025 Lars-Henrik Gass ist in "Objektverlust" narzisstischen Tendenzen im Gegenwartskino auf der Spur. Stark ist sein Essay vor allem da, wo er Filme mit Filmen vergleicht. Von Lukas Foerster
Ecce Pontifex Essay 12.12.2011 Wie Nanni Moretti mit dem weißen Zauber der Improvisation den Papst zum Menschen macht. Und wie er seine Botschaft so elegant an der Oberfläche versteckte, dass sie für die Kritik undurchdringlich wurde. Von Daniele Dell'Agli
Drei Schlote, zwei Krokodile, ein Fisch Essay 25.07.2011 Terrence Malicks Cannes-Gewinner "Tree of Life" ist kein mit harmloser Esoterik kosmologisch überhöhtes Familiendrama, sondern ein nach Form und Inhalt hyper-reaktionäres Manifest. Seine christlich-fundamentalistische Botschaft will verstanden werden. Wieso tut das niemand? Von Christina Striewski
Zementierung der Misere Essay 06.01.2010 Die Journalistengewerkschaften haben sich überraschend mit Zeitungsverlegern auf eine "Vergütungsregel" für freie Journalisten geeinigt. Lassen sich djv und Ver.di die Absicherung kümmerlicher Honorare mit ihrer Zustimmung zu den Forderungen der Verleger nach Leistungsschutzrechten abkaufen? Von Ilja Braun
Eine deutsche Psychose? Essay 21.10.2009 Ich kenne - außer manchen Ausfällen gegen die Straubs - keinen Autor, der von deutschen Filmkritikern mit mehr Hass und Hohn kontinuierlich verfolgt wurde als Michael Haneke. Eine Replik auf Ekkehard Knörer Von Wolfram Schütte
Die Zeitungen und die Rechte ihrer Autoren Essay 28.09.2007 Klicken Sie auf den Button "Rechteerwerb beenden" - die Zeitungen verkaufen über ihre elektronischen Datenbanken Veröffentlichungsrechte an ihren Artikeln. Aber sind es wirklich immer ihre? Oder verkaufen sie diese Rechte auch, wenn sie ihnen gar nicht gehören? Wie gehen die großen, kulturell tonangebenden Zeitungen mit dem geistigen Eigentum ihrer Autoren um?In einem zweiten Artikel haben wir den Test gemacht: Wie die FAZ dem Perlentaucher die Veröffentlichungsrechte an der Nobelpreisrede von Günter Grass "verkaufte". Von Ilja Braun
Riecht wie Führerbunker Essay 22.09.2004 In den meisten Feuilletons war Oliver Hirschbiegels Film "Der Untergang" Chefsache. Die Kritiker mussten schweigen. Und darum weiß niemand, wie der Film wirklich ist: langweilig, verlogen, bieder. Von Ekkehard Knörer