Herausgegeben von der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Anlässlich des 850-jährigen Stadtjubiläums wurde in München 2008 an wichtige Ereignisse, herausragende Leistungen und bedeutende Persönlichkeiten erinnert. Die Bayerische Akademie der Schönen Künste hat sich an diesem Begleitprogramm beteiligt. In einer Vortragsreihe wurde auf Frauen und Männer verwiesen, die in der offiziellen Geschichte Münchens "Zu Unrecht vergessen" worden sind. Aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Musik und Darstellende Kunst wurden zwölf Persönlichkeiten ausgesucht, die wieder in das Gedächtnis der Stadt zurückgeführt werden sollen: Georg Britting, Oskar Coester, Erich Enge, Albrecht Haushofer, Franz Lachner, Hermann Landshoff, Mechtilde Lichnowsky, Hermann Rosa, Günter Saree, Rudi Stephan, Ludwig Thuille, Konrad Weiss.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 11.11.2009
Sehr angenehm ist Andreas Strobl aufgefallen, dass dieser aus einer Vortragsreihe zur 850. Stadtfeier hervorgegangene Sammelband über vergessene Münchner Künstler nicht in "Lokalpatriotismus" versinkt. Er stellt unangepasste Künstler vor, die zu früh gestorben sind, ihrer Zeit voraus waren oder zu Lebzeiten nie aus dem Schatten berühmterer Kollegen heraustreten konnten, lässt uns der Rezensent in einer knappen Kritik wissen. Die fesselnden und instruktiven Porträts verstehen es, nachdrücklich das Interesse für diese vergessenen Künstler und ihr Werk zu wecken, preist der Rezensent begeistert.
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