Dresden ist eine der schönsten Städte Deutschlands. Und kaum eine andere Stadt blickt auf eine so dramatische Geschichte zurück. Wolfgang Hädecke, Dresdner aus Überzeugung, erzählt sie in 30 Kapiteln, von den Anfängen der Residenzstadt bis zum großen Aufbruch nach 1989. Dabei stellt er Dresden nicht nur als Kunststadt mit seiner Residenz und den weltberühmten Kirchen und Museen dar, sondern auch als Stadt der Musik, der Heimat Erich Kästners und als Hochburg der Technik und des Sports.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.12.2006
Andreas Platthaus bespricht zwei Werke zur Dresdner Stadtgeschichte, die zum Ende des Jubiläumsjahres herausgekommen sind. Wolfgang Hädeckes subjektive "Liebeserklärung" an die Stadt liegt dem Rezensenten nicht sehr, weder in stilistischer noch in sachlicher Hinsicht. Platthaus hält Hädecke für einen "Nostalgiker" und die durchgehend negative Beurteilung der Entwicklungen nach 1900 für übertrieben. Bei der Schilderung der Dresdner Barrikadenkämpfe von 1849 vermisst er die Vorgeschichte von 1831. Im Übrigen verweile der Autor bei bekannten Namen, wie August der Starke, Carl Maria von Weber, Richard Strauss, Erich Kästner oder Victor von Klemperer, Namen, die der Rezensent anscheinend schon zu Genüge kennt. Trotz allem kann er das Buch nicht für Reise oder Nachttisch empfehlen, die umfassende dreibändige "Geschichte der Stadt Dresden" ist dafür einfach zu unhandlich.
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