Das letzte wissenschaftliche Werk von Walter R. Schluep vermittelt Studenten und Praktikern rechtstheoretisches Grundlagenwissen. Zu Beginn wird eine geraffte allgemeine Rechtslehre geboten, die als Material für die nachfolgende rechtstheoretische Hinterfragung (namentlich im Blick auf die Sinnermittlung und die Rechtsanwendung) dient. Gleichzeitig öffnet sie das Tor zu jenen letzten (rechtsphilosophischen) Fragen, die zu beantworten letztlich jedem Juristen aufgegeben bleibt. Der Verfasser strebt drei Ziele an: Seine Schrift soll bei jungen Juristen, die im "täglichen Geschäft" in enttäuschende Routine zu geraten drohen, die Begeisterung für die Jurisprudenz neu entfachen. Darüber hinaus möchte er das rechtstheoretische Gedankengut schweizerischer Autoren stärker bekannt machen. Schließlich bietet das Werk mit zahlreichen Originalzitaten eine Einführung in die nicht immer leicht verständliche Sprache der Rechtstheoretiker.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 16.03.2007
Ein gewichtiges Werk hat Lukas Gschwend mit diesem Buch durchgearbeitet. Der Rezensent sieht darin nicht weniger als das "Testament" des Schweizer Rechtswissenschaftler Walter Schluep, dem es darum gehe, die Rechtstheorie in ihrer Bedeutung zu erhalten und nicht der gewinnbringenden Praxis zum Opfer fallen zu lassen. Geradezu enzyklopädisch sei die Darstellung der vielfältigen Aspekte der Rechtstheorie, bewundert Gschwend, der sich vor Schlueps "analytischer Differenziertheit, systematischer Konsequenz und gelehrter Breite wie auch Tiefe" tief verneigt.
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