Jan Schröder

Recht als Wissenschaft Gesamtwerk in 2 Bänden

Geschichte der juristischen Methodenlehre in der Neuzeit (1500-1990)
Cover: Recht als Wissenschaft Gesamtwerk in 2 Bänden
C.H. Beck Verlag, München 2020
ISBN 9783406760891
Gebunden, 858 Seiten, 149,00 EUR

Klappentext

In zwei Bänden. 3., überarbeitete und wesentlich erweiterte Auflage. Wie ist vorzugehen, um das geltende Recht zu ermitteln? Wie gehen wir mit Regelungslücken um? Wie verhält sich die Interpretation der Rechtssätze zum logisch richtigen Arbeiten mit ihnen?Das Buch stellt Grundfragen und zeigt, wie sich die Antworten bis heute entwickelt haben. Die Ergebnisse sind auf überraschende Weise aktuell. Wer als Jurist die historischen, geistesgeschichtlichen und aktuellen Grundlagen der juristischen Methode verstehen und sie im modernen Sinne weiterentwickeln will, kommt an diesem Buch nicht vorbei.Vorteile auf einen Blickin seiner Art einzigartig, ein vergleichbares Werk zur Rechtsquellen- und Methodenlehre gibt es nicht.gleichermaßen bedeutend für den historischen Blick zurück wie auch für die aktuelle Rechtsquellen- und Methodendiskussion.ein faszinierendes Panorama der Geistesgeschichte und damit eine spannende Lektüre. Schon die unvollendete 1. A. wurde 2001 als eines von vier juristischen "Büchern des Jahres" ausgezeichnet.Zur NeuauflageDas opus maximum nun vollendet! Der gesamte Zeitraum von 1500 bis 1990 jetzt abgedeckt. Über dreißig Jahre hat den Autor dieses Werk beschäftigt. Vom göttlich-menschlichen Recht der frühesten Neuzeit über die Entdeckung der konstruktiven Vernunft führt er uns zur Begründung der positiven Rechtswissenschaft, zum Rechtspositivismus im späten 19. Jahrhundert, zu den deutschen Diktaturen (NS-Staat, DDR) und schließlich zur Methodenlehre des bürgerlich-liberalen Verfassungsstaats.ZielgruppeFür jeden wissenschaftlich arbeitenden Juristen, für Rechtshistoriker, Dozenten und Studierende der Fächer Juristische Methodenlehre und Rechtstheorie.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.10.2021

Für den Rezensenten Milos Vec ist Jan Schröders Buch ein Standardwerk der Geschichte der neuzeitlichen Rechtswissenschaft im Bereich der Methodenlehre und Verbeugung vor der "deutschen rechtsdogmatischen Tradition". Quellenkenntnis, Sprache und Systematik scheinen Vec tadellos. Rechtswissenschaftler und interessierte Leser lernen laut Vec, wie sich das gelehrte Verständnis der Quellen und Methoden im Recht in Europa im Verlauf der Jahrhunderte verändert. Schröders Überblick über Rechtskategorien wie den Positivismus findet Vec ebenso erstaunlich wie die Kenntnis des Autors auf dem Gebiet der außerjuristischen Bedingungen des Rechts oder bei der "diktatorischen Rechtstheorie". Dass der Fokus der Darstellung spürbar auf dem deutschsprachigen Raum und auf dem Zivilrecht liegt, ist für Vec kein Mangel.

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