Walter Mosley

Socrates in Watts

Roman
Unionsverlag, Zürich 2000
ISBN 9783293201668
Taschenbuch, 256 Seiten, 8,64 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen und mit einem Nachwort von Pieke Biermann. Nach siebenundzwanzig Jahren im Knast will Socrates Fortlow wieder ein ordentlicher Mensch werden. Ausgerechnet in South Central, L.A.. Walter Mosley führt nach dem legendären Detektiv Easy Rawlins eine neue Figur ein: Socrates Fortlow, der nachdenkliche Hüne mit den eisernen Fäusten, ein hartnäckiger, grüblerischer ehemaliger Sträfling, der es sich zur Aufgabe macht, gegen die Gewalttätigkeit und das Chaos in seiner Welt anzutreten und sie zu verstehen ? auch in sich selbst.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 23.03.2000

Robert Brack bespricht dieses Buch zusammen mit fünf weiteren Büchern aus der neuen "Metro"-Krimireihe des Unionverlags: "Donna und der Fettsack" von Helen Zahavi, "Total Cheops" von Jean-Claude Izzo, "Weißer Himmel, schwarzes Eis" von Stan Jones, "Haus der Geister" von Christopher G. Moore und "Temutma" von Rebecca Bradley und Stewart Sloan. Dabei geht er allerdings kaum auf die einzelnen Bücher ein, sondern schildert vor allem - und mit Sympathie für das Projekt - die Konzeption der Reihe: Der Unionverlag will hier die großen (und manchmal auch ganz kleine) Metropolen der Welt durch die Bücher seiner Krimireihe porträtieren. Was Brack dabei besonders gefällt, ist, dass der Verlag dabei schon aus Kostengründen nicht auf die Stars der Krimigenres zurückgreifen kann. Brack freut sich also, dass die Reihe in mehrerer Hinsicht Entdeckungen bereit hält, einerseits geographisch und andererseits literarisch. Zu dem Buch von Mosley bemerkt Brack nur, dass hier ein Sträfling nach 27jähriger Gefängnisstrafe in die Schwarzenghettos von Los Angeles heimkehrt.
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