Volker Gebhardt

Schnellkurs Kunstgeschichte: Deutsche Kunst

Cover: Schnellkurs Kunstgeschichte: Deutsche Kunst
DuMont Verlag, Köln 2002
ISBN 9783832159580
Taschenbuch, 204 Seiten, 12,90 EUR

Klappentext

Mit 170 zum Teil farbigen Abbildungen. Eine kompakte Geschichte der deutschen Kunst, angefangen bei der Pfalzkapelle von Karl dem Großen in Aachen bis hin zu Hans Haackes umstrittener Arbeit für den Reichstag in Berlin. Neben den Highlights aus Malerei und Skulptur, Baukunst und Kunsthandwerk finden Themen wie die Welt der Wunderkammern, das Gartenreich in Dessau-Wörlitz oder das Bauhaus Beachtung, und im 20. Jahrhundert erweitern Fotografie, Design und neue Medien das Spektrum. Die wichtigsten Künstler und Architekten werden imZusammenhang ihres Werks und ihrer Zeit hervorgehoben. Definitionen der großen Epochen deutscher Kunst, Kurzbeschreibungen der wichtigsten Werke, Erklärungen künstlerischer Techniken und Fachbegriffe, Literaturverzeichnis, Register - alles in einem Band.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 12.07.2002

Ein "geniales Rennpferd" erblickt Rezensent Gottfried Knapp in Volker Gebhardts "Schnellkurs Kunstgeschichte: Deutsche Kunst". Schon dass Gebhardt in seinem schmalen Buch rund 1000 Eintragungen aus dem Namens- und Ortsregister nebst zahlreichen Abbildungen unterbringt, ist für Knapp als "mechanisches Verschiebemanöver" bestaunenswert. Dass Gebhardt aber weit mehr als das geleistet hat, nämlich ein "schlüssig zusammenfassendes Ordnungs- und Bewertungssystem für alle künstlerischen Bewegungen im deutschsprachigen Raum vom frühem Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert" vorzulegen, verdient nach Einschätzung des Rezensenten "hohe Bewunderung". Knapp lobt insbesondere, wie Gebhardt jede Epoche, jeden Stil, jedes bildnerische Genre an einem zentralen Beispiel definiert und Charakteristika in "verblüffender Plastizität" herausstellt. Natürlich kommt die Abhandlung eines so unübersichtlichen Stoffs auf so engem Raum nicht ohne Verkürzungen aus, was für den Rezensenten allerdings nur in wenigen Fällen unbefriedigend ist. "Schmerzhafte Lücken" tun sich nirgends auf, versichert er. Die Deutsche Kunstgeschichte ist nach Ansicht des begeisterten Rezensenten selten "mit so wenig Worten so überzeugend charakterisiert und zusammengefasst worden".

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