Aus dem Norwegischen von Walter Baumgartner. Trilogie: Zwölf Meditationen / Der Träumemacher sagte / Das große weiße Haus
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 29.01.2020
Für den Rezensenten Aldo Keel gehören Jan Erik Volds Texte zu den Leckerbissen norwegischer Literatur. Vor allem Volds Lyrik, kennenzulernen in diesem Band aus drei Gedichtsammlungen der Jahre 2002-2011, hat es dem Rezensenten angetan. Die "Meditationen" bestechen laut Keel durch Anspielungen und das Zusammentreffen von Abstraktem und Konkretem. Traumbilder im Wechsel der Jahreszeiten und vor steigendem Meer - und unvermittelt sieht sich der Rezensent mit einem Eisbären konfrontiert, der Safran in den Schnee pisst. Wach soll der Leser sein, rät Keel, um die Kontexte zu ergänzen und den Zeitsprüngen zu folgen.
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