Aus dem Schwedischen von Klaus-Jürgen Liedtke. Wendepunkte des Lebens, Todesaugenblicke von der Antike bis heute werden in diesem mächtigen Zyklus des Grandseigneurs der schwedischen Literatur in 100 poetischen Grabtafeln für die Nachwelt ausgemeißelt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.09.2011
Heinrich Detering wertet Kjell Espmarks Gedichtzyklus "Milchstraße" als das "poetische Hauptwerk" des Dichters und Mitglieds der Schwedischen Akademie. Allerdings können ihn die hundert Rollengedichte, in denen die Toten sprechen, nicht restlos überzeugen. Er konstatiert die große Tradition imaginärer Totenreden, in der Espark steht, und bescheinigt ihm, die auftretenden Toten - von Sappho bis Dschingis Kahn - ihre Geschichten mit "resoluter Präzision" erzählen zu lassen. Aber er ihm scheint das poetische Programm des Dichters ziemlich überfrachtet, da die Totenreden zugleich Epiphanien sein wollen. Die Kunst des Autors zeigt sich für ihn daher nur in einigen Ausnahmen, einigen "wunderbar leichten, andeutenden Versen".
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