Mit Illustrationen von Yaroslav Schwarzstein. Aus dem Russischen von Dorothea Trottenstein. Nach dem Urlaub am Schwarzen Meer mit Freunden, fährt Olja zurück nach Moskau. Im Zugrestaurant lernt sie einen Mann kennen, den fasziniert, wie sie isst. Noch bevor die Fahrt zu Ende ist, schließen die beiden einen Deal ab und Merkwürdiges geschieht. In der Novelle schaut Vladimir Sorokin mit der ihm eigenen Art auf die letzten Tage der Sowjetunion. Der Grafiker Yaroslav Schwarzstein hat eine besondere Beziehung zum Schaffen des Literaten; Voraussetzung dafür, dass Bild und Text in "Pferdesuppe" eine Symbiose bilden.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 23.02.2018
Tobias Lehmkuhl spricht von einer glücklichen Liaison zwischen Autor und Illustrator, wenn Vladimir Sorokin und Yaroslav Schwarzstein sich zusammentun, um die Geschichte des seltsamen Verhältnisses zwischen einem "Gourmet-Voyeur" und einer Muskstudentin zu erzählen. Die kurze Novelle hat es in sich, ist temporeich und allegorisch stark, meint Lehmkuhl, und hat in Schwarzsteins originellen Zeichnungen einen echten Verstärker.
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