Dieses Buch wirft einen völlig neuen Blick auf die Klimakrise: Alle reden nur von CO2, dabei sind Dürre, Hitze und Fluten auch Folgen von massiven Veränderungen der Landschaft, Bodenversiegelungen und gestörten Wasserkreisläufen.Die gute Nachricht: Daran können wir etwas ändern, ohne darauf warten zu müssen, dass die nächste Klimakonferenz endlich Ergebnisse bringt. Lokale Gruppen und engagierte Kommunen können zwar nicht den CO2-Gehalt der Atmosphäre senken, wohl aber die Temperaturen vor Ort. Wasser und Vegetation sind dabei die Lösung: Gelingt es uns, mehr Wasser in der Landschaft zu speichern sowie Städte und Landschaften zu begrünen, kann es mehr regnen und kühler werden, die Überschwemmungsgefahr sinkt. So bekommen wir drei Lösungen zum Preis von einer: Klima-, Arten- und Gesundheitsschutz.Das Buch nimmt uns mit in intakte Flusslandschaften, Acker und Flure, zukunftsfähige Wälder sowie Städte, die Wasser wie Schwämme speichern, statt es in die Kanalisation zu leiten.
Ein "hochinteressantes Buch" legen Ute Scheub und Stefan Schwarzer zum wichtigen Thema Wasserknappheit vor, schreibt Rezensentin Susanne Billig. Dabei gliedern sie das Buch übersichtlich in verschiedene Farben: In Blau geht es um Wasser, in Grün um Wälder, in Schwarz um Böden und Moore - und in Bunt schließlich um den Menschen und seinen Einfluss auf die Ökosysteme, resümiert die Rezensentin. Dabei erklären die Autoren mit anschaulichen Beispielen, welchen Einfluss die einzelnen Faktoren auf die Kühlung des Planeten haben, machen aber auch viele Vorschläge zur Verbesserung der Kühlkreisläufe, lesen wir. Ein wichtiges Buch zur genau richtigen Zeit, lobt die Rezensentin.
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