Aus dem Hebräischen von Marcus Lemke. Als Gil Sadeh, ein Rechtsanwalt in New York, von einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommt, findet er auf seinem Anrufbeantworter eine beunruhigende Nachricht von seinem jüngeren Bruder Juval aus dem fernen Israel. Gil ist höchst alamiert und fliegt noch in der gleichen Nacht nach Tel Aviv zurück. Bei Gils Ankunft in der alten Heimat ist Juval spurlos verschwinden, in seiner Tel Aviver Wohnung liegt die Leiche einer jungen Frau, und in der Post findet Gil die Aufforderung der Bank, sich wegen eines Schließfachs zu melden. Es ist das Schließfach seines vor Jahren verstorbenen Vaters...
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
Der 1958 geborene, unter anderem als Krimilektor tätige Adelman ist ein Könner. Sein Roman wird gerade verfilmt, und so liest er sich auch: Szenen und Erzählperspektiven wechseln, wie es der Spannung dient; die rasanten Dialoge werden nicht durch lange innere Monologe verschleppt; Rätsel, Gewalt, Liebe und Satire tariert Adelman effektvoll aus. Unverhüllt und erfolgreich ist der Roman auf Wirkung berechnet... Lesen Sie mehr von Michael Schweizer in 'Mord und Ratschlag'
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 15.10.2002
Der "perfekte Gute-Nacht-Schmöker" ist Uri Adelmanns Mossard-Thriller für Uwe Stolzmann, für den man seiner Meinung nach allerdings einen "robusten Schlaf" aufweisen sollte. Denn es passiert eine Menge in dem jüngsten Roman des aus Tel-Aviv stammenden Autors, so der Rezensent. Zwar zeichnet sich das Werk nicht gerade durch Stil und Sprache aus - hier handelt es sich Stolzmann zufolge schlichtweg um Kolportage, um eine bloße "Fingerübung von Krimi-Lektor Adelmann". In dem Buch findet man jedoch "sex and crime und Spannung satt", und es zeigt sich, dass der Autor ein Mann mit "divergierenden Neigungen und starkem Spieltrieb" ist, freut sich der Rezensent. Dieses Buch sei ein "kalt und clean" konstruierter Thriller, den man mit den Werken John Grishams vergleichen könne. Adelmann unterscheide sich hingegen durch seinen ironischen Blick von der "Konfektionsware" Grishams.
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