Tore Janson

Latein

Die Erfolgsgeschichte einer Sprache
Cover: Latein
Helmut Buske Verlag, Hamburg 2006
ISBN 9783875484007
Gebunden, 262 Seiten, 22,80 EUR

Klappentext

Aus dem Schwedischen von Johannes Kramer. Latein lebt! Nach den Anfängen in Rom um 600 v. Chr. war Latein für mehr als zwei Jahrtausende die Sprache der zivilisierten Welt. Nach und nach entwickelten sich daraus dann unter anderem das Französische, Spanische, Italienische und Rumänische. In den Geistes- und Naturwissenschaften stößt man noch heute überall auf Begriffe und Wörter aus dem Lateinischen. Unter Fachleuten gilt Latein als die erfolgreichste Sprache der Welt. Es werden die Entwicklung der Lingua latina und ihre Ausbreitung im Römischen Reich, ihre Bedeutung in Mittelalter und Neuzeit und ihre zentrale Rolle für die europäische Geschichte und Kultur erläutert. Zitate und Textausschnitte belegen, welchen Einfluss das Lateinische auf das gesprochene und geschriebene Wort in aller Welt noch heute besitzt. Eine Kurzgrammatik und ein lateinisch-deutsches Wörterverzeichnis, erweitert durch häufig verwendete Redewendungen und Zitate, runden den Band ab.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 27.09.2006

An Tore Jansons "Erfolgsgeschichte einer Sprache" beeindruckt Klaus Bartels zunächst die große Bandbreite der angeschnittenen Themen, die von Sprach- und Kulturgeschichte bis zu einem Grundwortschatz und Zitatensammlung reichen, und das für Leser ohne "besondere Vorkenntnisse", wie es heißt. Der Rezensent erkennt auch an, dass der schwedische Autor allerlei Interessantes und Informatives zu bieten hat. Insgesamt zeigt er sich aber doch von den allzu platten Urteilen und Einschätzungen Jansons, was die lateinische Sprache und die Kultur und Geschichte der Römer wie Griechen betrifft, nicht zufrieden, wobei er sich selbst als alter Lateiner zu erkennen gibt. Neben den Plattitüden mokiert er sich zudem über die vielen Druckfehler der Ausgabe.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.07.2006

Jürgen Busche weiß, wie er durchblicken lässt, zwar immer noch so manches mehr über die lateinische Sprache als dieses Buch, verdienstvoll findet er es dennoch. Seine Besprechung des "klug übersetzten" Buches des Schweden Tore Janson lässt diese Schlussfolgerung aber nur zwischen den Zeilen erkennen, wenn Busche nicht gerade über die Vernachlässigung des Lateinischen im Allgemeinen klagt. Allen, die sich bereits für die Sprache Vergils interessieren, empfiehlt er es als "willkommene Hilfe", um mehr über Cicero, über das Leben der alten Römer, über Grammatik und Vokabular, über das Fortleben des Lateinischen und über die vielen guten Gründe, diese Sprache zu lernen, zu erfahren.

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