Ein Tag aus dem Leben einer Kuh: Malachy Doyles poetische Erzählung mit vielen kleinen Sachinformationen und die fotorealistischen Bilder von Angelo Rinaldi atmen den Duft von Heu, das Licht eines Sommertages und die lebendige Wärme der Kuh.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 20.03.2003
Ute Blaichs Rezension liest sich eher wie eine Liebeserklärung an dieses "wunderbare" Bilderbuch. Hier scheint einfach alles zu stimmen, vom Text, einer "kleinen sanften Erzählung", bis zu den "minutiös gemalten, traumschönen" Bildern. Ein "poetisches Sachbuch" ist hier entstanden, schwärmt die Rezensentin über den "geglückten Versuch", Sachinformationen und poetische Erzählung zu verknüpfen. Angelo Rinaldis sanfte und suggestive Bilder verdienen dazu das besondere Lob von Blaich, die seine fotorealistischen Illustrationen voll "magischer Kraft" und warmer Farben in der "besten Tradition" niederländischer Maler des 17. Jahrhunderts sieht, wie Paulus Potter, Cornelius Saftleven, Berchem oder Cuyp. Uneingeschränkte Begeisterung für ein Bilderbuch ohne "falsche Gesten und stilistische Allüren".
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