Aus dem Isländischen von Gert Kreutzer. Island ist im 13. Jahrhundert politisch im Umbruch, in Europa bestimmen Endzeitvisionen das Denken. Sturla Sighvatsson, der von 1199 bis 1238 lebte, ist ein Mitglied der mächtigen Familie der Sturlungen. Sturla verstrickt sich in Schuld, auch gegenüber dem Bischof. Am Ende reuen ihn seine Taten und er verlässt Island und die ihn liebende Solveig, um in einer Pilgerfahrt nach Rom vom Papst Vergebung seiner Sünden zu erlangen. Seine abenteuerliche Fahrt wird eine Reise zu sich selbst, an deren Ziel der Autor den ehrgeizigen Sturla dennoch scheitern lässt.
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