Der Mensch treibt Raubbau an der Natur, er verbraucht zu viel Energie, zu viele Rohstoffe, zu viel Land. Kurzum: Die jetzigen Wirtschafts- und Lebensweisen der Menschheit, zumal bei uns im Westen, sind nicht nachhaltig.Wer würde diesem Urteil widersprechen? Die Indizien scheinen doch erdrückend: Artensterben, Regenwaldabholzung, Rohstoffknappheit, Bodenerosion, Plastikmüll, ökologischer Fußabdruck und natürlich der Klimawandel. Aber - wie belastbar sind diese Indikatoren eigentlich? Gibt es vielleicht auch anderslautende Indizien, positive Entwicklungen? Und sind all' diese Probleme von gleicher Dringlichkeit?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.05.2021
Gerald Braunberger empfiehlt das Buch des Physikers, Umwelt- und Energiemanagers Thomas Unnerstall gegen Katastrophismus in Fragen des Klimawandels. Mit Fakten statt Fiktionen und mit einer verblüffenden These nimmt der Autor den Rezensenten für sich ein: Die Ressourcen der Erde reichen völlig aus für kommende Generationen, Energiewandel vorausgesetzt. Zwar gibt Braunberger zu bedenken, dass der Wandel genug Herausforderungen birgt, doch der Entdramatisierung des Autors schließt er sich gerne an. Auch mit seinem klaren Aufbau und mit Teilzusammenfassungen überzeugt ihn der Band.
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