Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.07.2001
Kontinuierlich und systematisch hat Thomas Reuther Tageszeitungen und Zeitschriften aus den Jahren 1941 bis 1955 ausgewertet und es auch nicht versäumt, die Nachlässe besonders einflussreicher Journalisten sowie Aktenbestände des State Department und außenpolitischer Entscheidungsträger zu durchforsten, lobt Hans Fenske. Besonders reizvoll findet der Rezensent, dass der Autor nicht nur das Deutschlandbild der Amerikaner untersucht, sondern auch, in welchem Verhältnis dieses Bild zur amtlichen Politik gestanden hat. Dies hat der Autor umsichtig und instruktiv getan, meint Fenske, wenngleich er sich gewünscht hätte, dass Reuther stärker der Tatsache Beachtung geschenkt hätte, dass das Deutschlandbild der Amerikaner so manche Trübung erfahren hat.
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