Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.07.2002
Es wird, warnt der Rezensent Mathias Drobinski, für den Laien nicht immer ganz einfach sein, in Lemmens Doktorarbeit die Übersicht zu wahren, aber gerade in der genauen Recherche, in den vielen Details sieht er eine der Stärken des Buches. Lemmen hat sich tief in die islamische Verbandsarbeit eingegraben, kann viele Erkenntnisse zu umstrittenen Fragen präsentieren - etwa zur Verflechtung des Islam-Archivs mit "Milli Görüs" - und arbeitet die Schwierigkeiten heraus, die bei der Schaffung eines "verfassungsrechtlichen Fundaments" für den Islam in Deutschland bestehen. Besonders wichtig scheint Drobinski das Kapitel, das sich mit der Einstellung des islamischen Rechts zum Gastland befasst: Deutschland als "Haus des Vertrages" darf auf Einhaltung seiner Gesetze pochen, solange es die Glaubensfreiheit der Muslime gewährleistet.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Das große Buch vom Gemüse Herausgegeben von Odette Teubner, Andreas Miessmer und Hans-Georg Levin. In diesem umfangreichem Band findet sich das Wichtigste über Gemüsearten, Anbaumethoden, Garmethoden… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,…