Ingrid Bergman (1915-1982) zählt zu den wenigen weiblichen Weltstars des Kinos. Im Lauf ihrer fast 50-jährigen Karriere erhielt sie drei Oscars.
Ihr Leben hingegen war für die Tochter eines schwedischen Vaters und einer deutschen Mutter, die beide früh starben, eines ohne festen Boden. Als Johanna von Orleans verehrt, entfachte ihre Beziehung mit Regisseur Roberto Rossellini vor allem in Amerika einen Skandal, der sie über Jahre die Sympathien des Publikums kostete. Auf der Basis neuer Quellen und zahlreicher Gespräche mit der Familie - u. a. mit den Töchtern Isabella Rossellini und Pia Lindström - sowie mit Weggefährten - u. a. mit Schauspiellegende Liv Ullmann - schildert Thilo Wydra in dieser ersten neuen Biografie seit vielen Jahren das beeindruckend vielfältige Schaffen und leidenschaftliche Leben der großen Schauspielerin, die in sich zerrissener war, als ihr öffentliches Bild es nahelegt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.05.2017
Dietmar Dath findet an Thilo Wydras Biografie über Ingrid Bergman allerhand ungewöhnlich Positives. Dass der Autor seine Figur nicht einfach wie eine Puppe durch Kulissen schiebt, sondern ihren Weg als so steinig und sie selbst als so durchsetzungsstark beschreibt, wie sie wohl sein musste, findet Dath gut. Neben dem "angemessenen" Tonfall gefällt ihm, wie Wydra seine Heldin als Regisseurin ihrer Karriere in Szene setzt.
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