Aus dem Amerikanischen von Helga Herborth. Chicago und Hollywood - zwei US-amerikanische Mythen par excellence! Und niemand hat sie so kennengelernt und in diesen Erinnerungen beschworen wie der unvergleichliche Ben Hecht, Urvater aller amerikanischen Radaujournalisten und Drehbuchartisten. Den Moloch der Großstadt erkundete er bis in die tiefsten, dunkelsten Ecken als jugendlicher Fotoreporter vor und nach dem Ersten Weltkrieg, der Traumfabrik rückte er als reifer Mann zu Leibe: Zwischen 1925 und 1950 erwarb er sich den Ruf eines der besten Drehbuchautoren, der für Howard Hawks, Billy Wilder und Alfred Hitchcock zum bevorzugten Mitarbeiter wurde. Hecht war immer beides: schlagfertiger Maulheld und unbestechlicher Skeptiker. Warum er damit zur amerikanischen Legende wurde, kann man in diesem herrlichen Buch nachlesen.
Rezensionsnotiz zu
Die Tageszeitung, 14.10.2009
Rezensent Klaus Bittermann freut sich, dass der Autor Ben Hecht, mit dem man in Deutschland, wie mit vielen Granden des amerikanischen Journalismus "leider nur wenig anzufangen weiß", durch diese Veröffentlichung etwas bekannter gemacht wird. Immerhin hat er als Drehbuchautor später für Howard Hawks, Billy Wilder und Alfred Hitchcock gearbeitet. Bittermann hält Hecht aber auch für einen geistigen Bruder und Vorläufer des "New Journalism". Ihm gefällt Hechts heiterer und gleichzeitig melancholischer Tonfall, der es ihm ermöglicht, auch unangenehme Erlebnisse aus seiner Lebensgeschichte ohne Bitterkeit aufzuschreiben. Im Ergebnis ist das eine "elegante und mit leichter Hand" aufgeschriebene, und zugleich spannende Autobiografie.
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