Wir alle brauchen Pausen. Doch viele von uns schaffen das Abschalten nicht. Übervolle Tage und schlechter Schlaf sind oft die Folge. Unsere Gesundheit, Kreativität, das soziale Leben und nicht zuletzt die Freude an jedem Tag gehen ohne Pausen verloren. Wir müssen also wieder lernen, mit Pausen zu leben.
Thea Herold schreibt in ihrer Liebeserklärung an die Pause, warum gerade diese Zeit für uns Menschen im 24 Stunden/7Tage-Nonstop-Zeitalter so kostbar ist. Mehr noch - sie ist durch nichts zu ersetzen.
Zeit für Pausen, das bedeutet viel mehr als Urlaub, Ferien, Feierabend. Gute Pausengewohnheiten im Alltag bringen oft mehr als teuere Wellness-Wochenenden und exklusive Off-Zeiten. Sie sind mehr als leerer Platz im Kalender und schenken uns Einblicke, auf die wir allein beim digitalen Leben mit High-Speed-Datenfluten allein gar nicht kommen. Pausen gehören zur menschlichen Natur, und wie wir sie machen, das prägt unser Leben.
Jeden belohnt eine gute Pause zur rechten Zeit.
Mit Sympathie empfiehlt Rezensentin Ursula März dieses Plädoyer für die Pause, das ihr angesichts immer hektischerer Zeitgenossen und eines chronischen Schlafmangels auch bei der Normalbevölkerung mehr als gerufen kommt. März sieht jene Manager, die von sich behaupten, sie würden nur drei Stunden am Tag schlafen, als tendenziell gefährliche Versager. Als Beispiel nennt sie Thomas Middelhoff. Die Autorin des Buchs hingegen habe sich aus dem gehetzten Journalistendasein befreit, um im Jahr 2007 eine Schlafakademie zu gründen. Ihr kleines Buch nimmt sich laut März selbst viel Zeit, etwa für Abschweifungen in die Musik oder die Kunst. Und scheint somit so etwas wie der Anfang der Therapie zu sein.
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