Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 03.01.2002
Man muss sie wohl lesen, die neue Biographie von Gerold Ducke, um die ganze Bandbreite des langen und aufregenden Künstlerlebens des Curt Bois nachempfinden zu können. Victor Rotthaler gibt ein paar Kostproben aus dieser seiner Meinung nach "hellsichtigen Lebensbeschreibung". Sie wecken Neugier auf einen Mann, der, wie er findet "auf seltsame Weise ... immer jung geblieben" ist und den er als "das ewige greise Wunderkind" charakterisiert. Eine ist zum Beispiel Bois' Begegnung mit Buster Keaton, und Rotthaler weist bereits in seiner Rezension auf die Parallelen zwischen den beiden Künstlern hin, die Ducke in seiner Biographie beschreibt.
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